Sonntag, 18. Dezember 2022

Neues Leben. Die Bibel – Golden Grace Edition

 
SCM Verlag (August 2022) 
ISBN: 9783417020144 
Preis: 42,00 € 
Seitenzahl: 1600 S. 
Außenmaße: 24,3x 17 x 5,3 cm 
Gewicht: 1677 g   
 
mit Goldprägung, 2-farbiger Innengestaltung, 
2 Lesebändchen & Banderole

Worum geht's?

Die Bibel - ein Juwel für Ihr Herz und Ihr Bücherregal
Diese Bibel ist etwas ganz Besonderes: Liebevoll illustrierte Seiten vor jedem biblischen Buch sowie aufwendig gestaltete Initialen und Ornamente neben dem Bibeltext machen diese Schmuckausgabe zu einem kostbaren Juwel. Die zweifarbigen Illustrationen von Lizzie Preston schmücken den Bibeltext mit detailverliebten Extras und schenken den Seiten eine edle Anmutung. Der einspaltige Satz und die Seiten aus dickerem Papier verleihen der Bibel das Flair einer Klassiker-Ausgabe.
Gekleidet in hochwertigem Leineneinband und veredelt mit Goldfolienprägung wird die »Golden Grace Edition« auch zu einem echten Sammlerstück für Liebhaber.
 
(Text des Verlags)

Wie es mir gefallen hat:

Die Golden Grace Edition ist in vier verschiedenen Einbandtönen zu haben: tintenschwarz, bordeauxrot, waldgrün und – die Farbe, in der sie nun auch mein Regal schmückt – marineblau. Gar nicht so leicht, sich da für einen Favoriten zu entscheiden!

Besonders die Goldverzierungen am Bibelrücken gefallen mir sehr gut. Das Cover zeigt ein Kreuz, aus dem uns förmlich das Leben entgegenblüht. Im Inneren finden sich schöne Initialen mit Ornamenten zu Beginn eines neuen Buchs, durchgehende Rankenornamente am Rand jeder linken Seite und modern illustrierte Titelseiten der einzelnen biblischen Bücher; hier wird ein Kernthema der folgenden Kapitel in ansprechend schlichter Weise verbildlicht. Hinzu kommen hier und da passende Symbole zu den jeweiligen Texten.
Die Schrift ist in ihrer Art und Größe gut lesbar. Es gibt einige wenige Fußnoten und hinten einen Anhang mit Sacherklärungen.
Man merkt deutlich, mit wie viel Liebe das Konzept entworfen wurde, und auch, wenn es für meinen Geschmack sogar noch mehr Bildelemente hätte geben dürfen, empfinde ich es als sehr gelungen.

Mit ihrem doch recht beachtlichen Gewicht ist die Bibel eher nicht zum Mitnehmen gedacht, sondern als besonderes Prachtstück für zu Hause oder einen anderen Standort. Als persönliche Ausgabe für Markierungen und Notizen eignet sie sich eher nicht – sie ist eher ein Sammlerstück zum reinen (Vor-)Lesen.

In einem Satz:

Diese edle Bibelausgabe bringt in ihrer Gestaltung Vergangenheit und Gegenwart gut zusammen und deutet mit der wertigen Ausstattung auf ihren kostbaren Inhalt hin.

Montag, 14. November 2022

LovelyBooks Community Award 2022

Es ist wieder November und damit Zeit für den LovelyBooks Community Award (ehemals LovelyBooks Leserpreis)! 
Habt ihr schon abgestimmt? Falls nicht, könnt ihr das HIER gleich nachholen 😊
 
Es gibt 11 Hauptkategorien (Literatur, Unterhaltung, Krimi & Thriller, Fantasy & Science Fiction, Jugendbuch – Fantasy, Jugendbuch – Belletristik, Kinderbücher, Bilderbücher, Liebesromane, Historische Romane, Sachbuch und Ratgeber) und 3 Sonderkategorien (Bestes Hörbuch, Bestes Buchcover & Bester Buchtitel).

 

Das ist der Ablauf:

07. November - 17. November 2022: Phase 1
> Du kannst in pro Kategorie einem Buch deine Stimme geben.

21. November - 29. November 2022: Phase 2
> Die 35 meistgewählten Titel pro Kategorie stehen fest und es kann erneut je eins gewählt werden.

1. Dezember 2022: Bekanntgabe der Preisträger*innen

Meine Nominierungen

 
Meine Stimmen habe ich an folgende Schätzchen vergeben (vielleicht bekommt das eine oder andere auch deine?):



Bei Jugendbuch - Belletristik fällt mir die Wahl ganz besonders schwer. Hier sind gleich mehrere absolute Herzensbücher nominiert:

Dienstag, 1. November 2022

Die Sprache der Freundschaft – Claudia Mills


Woow Books (21. September 2022)

Hardcover,
320 Seiten

ISBN: ‎ 9783961771127
Preis: 18,00 € / eBook: 13,99 € 
 ab 11 Jahren
Originaltitel: ‎ The Lost Language

Worum geht's?

Als Betsy ihrer besten Freundin Lizard erzählt, dass ihre Mutter als Professorin an der Uni über vom Aussterben bedrohte Sprachen schreibt, ist Lizard sofort Feuer und Flamme. Was, wenn man nicht nur darüber schreiben, sondern tatsächlich eine bedrohte Sprache retten würde? Während Lizard sich immer begeisterter in das Projekt vertieft, beginnt Betsy sich langsam aus der Freundschaft zu lösen, die sie zunehmend als einengend empfindet. Und als etwas passiert, das Betsys Welt völlig durcheinanderbringt, ist es ausgerechnet Lizard, die sie im Stich lässt. Kann Betsy eine bedrohte Sprache und eine bedrohte Freundschaft retten?
 
(Text des Verlags)

Wie es mir gefallen hat:

Schon das Originalcover dieses Buchs ist sehr hübsch, aber der Stil der deutschen Illustratorin Karin Lindermann gefällt mir sogar noch besser. Während man das Buch liest, erkennt man immer mehr, wie wunderbar die einzelnen Elemente auf die Geschichte zugeschnitten sind: die Biene, die fallenden Blütenblätter der gelben Rosen, die skizzierten Landkarten – das Motiv ist detailverliebt und atmosphärisch, wirkt verspielt, aber nicht chaotisch. Ohne mehr übers Buch zu wissen, hätte ich auf eine fantasievolle Geschichte mit Anspruch getippt. Was rückblickend auch genau das ist, was einen hier erwartet.

Die Story hat mich wirklich bewegt und umgetrieben. Sie ist in ganz besonderer Form geschrieben: in Versen. Hut ab vor dieser Schreib- und Übersetzungsleistung!
Anders, als man im ersten Moment denken könnte, lässt sich der Text sehr flüssig lesen und durch die kurzen Sequenzen entsteht ein echter Sog, aber ein bisschen dran gewöhnen und drauf einlassen muss man sich schon. Ich bin mir unsicher, was ich als Kind von dem Stil des Buchs gehalten hätte, aber als Erwachsene sage ich: richtig, richtig gut!

Lizard und Biene (schade, dass das mit Bee im Deutschen nicht funktioniert, die Kombi ist natürlich ein bisschen irritierend) sind sehr gut ausgearbeitete Charaktere. Ihre Freundschaft hat ihre problematischen Seiten, wird jedoch nie nur schwarz oder weiß betrachtet. Beide Mädchen bieten Identifikationspotenziale.
Über die Familien der zwei kommen immer mehr Puzzleteile hinzu, die Biene/Betsy vor allem beobachtet, der Leser aber auch näher deuten kann.

Besonders berührt haben mich persönlich die Passagen, in denen es nachdenklich wird: Wie kann man Dinge oder Beziehungen retten? Was ist Freundschaft?
Die Metaebene, die die Autorin über den Versuch, eine Sprache vor dem Aussterben zu bewahren, eröffnet, ist wirklich grandios!

Im letzten Teil des Buchs braut sich etwas zusammen, was für eine sehr gedrückte Stimmung sorgt. Es überrascht mich, dass es hier keine Triggerwarnung für Menschen, die „Die Sprache der Freundschaft" als Geschenk kaufen, gibt, damit sie sehen können, dass es auf jeden Fall kein Gute-Laune-Buch ist, sondern richtig krasse Themen behandelt (was gut ist, aber auf den ersten Blick eben doch sehr versteckt).
Trotz der Schwere vermittelt der Roman letztendlich vor allem Hoffnung und plädiert für ehrliche und liebevolle Kommunikation, für das Miteinander-Wachsen und Einander-Wachsen-Lassen.

In einem Satz:

„Die Sprache der Freundschaft" ist ein außergewöhnliches Buch (in meinen Augen fast eher eins für Erwachsene, wenn auch aus der Sicht eines Kindes erzählt): wichtige, wertvolle Botschaften treffen auf eine ganz besondere Form und eine starke Charakter- und Beziehungsentwicklung.


Samstag, 29. Oktober 2022

Frankfurter Buchmesse 2022

Endlich wieder Messefeeling! Nach 2 Jahren, in denen die Messe in Frankfurt sehr anders und ohne mich stattgefunden hat, war es ein bisschen wie Nachhausekommen.

Am Mittwoch war ich beruflich in den Hallen unterwegs, vor allem bei Lizenzpartnerverlagen aus USA und UK. 

Freitag und Samstag war ich dann überwiegend privat bzw. als Bloggerin da, habe eine Menge lieber Menschen (wieder)getroffen, gestöbert und Veranstaltungen besucht. Dabei hatte ich erstmals tatsächlich keine Bücher zum Signieren dabei – das gab's, glaub ich, noch nie, aber logistisch ging es mit dem Gepäck diesmal nicht wirklich anders, und das Buch, das ich mir extra bestellt hatte, war nicht rechtzeitig da ...

Freue mich aufs nächste Mal! :)

Lesung zu Lupus Noctis am Messesamstag am Oetinger-Stand


Loomlight-Autorinnen im Gespräch zu ihren Büchern

Lesung zu Jeder wird verrückt auf seine Art von Stefan Çapaliku

Dienstag, 11. Oktober 2022

Mehr als wahrscheinlich – Sarah Watson

Arctis (Atrium Verlag AG) (21. September 2022)  
Hardcover, 3
69 Seiten
 
ISBN: ‎
9783038800606
Preis: 22,00 € / eBook: 17,99 €
Originaltitel: Most Likely

Worum geht's?

Von der Produzentin der beliebten Erfolgsserie THE BOLD TYPE: Eine Geschichte über Freundschaft und ein Rätsel um die erste Präsidentin der Vereinigten Staaten

Washington, D.C., 2049: »Meine Freundinnen werden sagen, dass sie es schon immer gewusst haben. Dass ich von uns vier diejenige war, die es am ehesten hierher schaffen würde. Bei allem Respekt und voller Zuneigung – das ist absoluter Bullshit.«

Ava, CJ, Jordan und Martha sind seit dem Kindergarten unzertrennlich. Jetzt rückt ihr Schulabschluss näher und damit viele Fragen und Sorgen. Doch wenn sie eines in ihrem letzten Jahr lernen, dann, dass sie immer füreinander da sind. Und es stellt sich heraus, dass sie gemeinsam alles erreichen können – eine von ihnen sogar den Einzug ins Weiße Haus als erste Präsidentin der USA. Doch wer wird das sein? Ava, die talentierte Künstlerin auf der Suche nach ihren Wurzeln? CJ, die sich verbissen auf die Abschlusstests vorbereitet und dabei so viel Wichtigeres lernt? Oder doch Jordan, die Journalistin mit dem Blick für große Themen? Nicht zu vergessen Martha, die alle Hindernisse überwindet, um ihre Träume zu erreichen.

Feministisch, humorvorvoll, mit genau der richtigen Portion Liebe und spannend bis zum Schluss!
 
(Text des Verlags)

Wie es mir gefallen hat:

Dieses Buch hatte mich schon von der Widmung an. Der Prolog eröffnete die eigentliche Geschichte mit einem eindrucksvollen Tusch, und ab da war das Lesen für mich ein einziges Mitfiebern, Indiziensammeln, Theorienspinnen, aber auch einfach Begleiten vier besonderer junger Frauen, die doch alle gewissermaßen so sind wie du und ich.

Die Geschichte wechselt personal zwischen CJ, Jordan, Ava und Martha. Obwohl die Protagonistinnen alle sehr gut ausgearbeitet sind und ihre jeweils eigenen Konflikte mitbringen, brauchte ich am Anfang eine Weile, um sie auseinanderhalten und den Damen auf dem Cover zuordnen zu können. Je mehr Zeit ich mit jeder Einzelnen verbracht habe, desto mehr bin ich jedoch ihrer Unverwechselbarkeit auf die Spur gekommen.

Sarah Watson beweist hier auch im Literarischen, dass sie eine meisterhafte Geschichtenerzählerin ist. Mit immer neuen Täuschungsmanövern lenkt sie den Verdacht der Leser*innen von einer Kandidatin zur anderen, sodass die, auf die am Ende wortwörtlich die Wahl fällt, zwar wahrscheinlich auf der Verdächtigenliste war, aber nicht die sichere und einzig mögliche Option.

Die Autorin bringt eine Vielzahl von Themen ein, die junge Menschen bewegen, ohne sie zu zerreden oder die Story damit zu überladen. Es geht um Identität, Familienhintergründe und -beziehungen, politisches und soziales Engagement, Vorurteile (und das jeder sie hat), Zukunftsängste, Uni-/Berufswahl, Leistungsdruck, Depression, Kunst, Adoption, Journalismus, Selbstbewusstsein, Freundschaft und das Über-Sich-Hinauswachsen.
Der Zusammenhalt der Mädchen ist greifbar, gerade dadurch, dass er manchmal auch auf die Probe gestellt wird (durch Neid, Chancenungleichheit, psychische Probleme, scheiternde Pläne, ...). Jede von ihnen lernt in Verlauf der Geschichte ganz viel übers Leben, andere Menschen und vor allem sich selbst, und das berührt und regt zum Nachdenken an.

Richtig spannend wird es nicht nur, was das Rätsel um die spätere Präsidentin angeht, sondern auch, als die Zu- und Absagen der Unis eintrudeln und sich der weitere Weg der vier jungen Frauen entscheidet. Auch eine Personensuche und dezente Liebesverwicklungen sorgen für Abwechslung, und man mutmaßt immer wieder über den Präsidentengatten, der im Prolog bereits vorkommt.

Der Epilog ist – zwischenzeitlich habe ich mich echt gefragt, wie Sarah Watson das hinbiegen will – das perfekte Ende: rührend, aber nicht kitschig, alle wesentlichen Fragen beantwortend und einen Blick in die Zukunft erlaubend, aber offen genug, um der eigenen Vorstellungskraft Raum zu geben.

Toll ist auch, wie der Titel in die Geschichte eingebaut ist – ein zu hundert Prozent passender Aufhänger! Aber mehr verrate ich dazu an dieser Stelle nicht.
 
Alles in allem ein wirklich spannendes, abwechslungs- und ereignisreiches Buch, das unterhält, ermutigt und einen zum Lächeln bringt.

In einem Satz:

„Mehr als wahrscheinlich" ist ein wunderschönes, raffiniertes Buch über vier starke junge Frauen, die gemeinsam und jede für sich ihren Weg gehen – und eine von ihnen führt der ins Weiße Haus.

Sonntag, 9. Oktober 2022

Ganz. Schön. Lebendig. – Elena Schulte & Stennie

In 12 Monaten entdecken, was Gott für Dich bereithält.

SCM (1. August 2022)
Gebundene Ausgabe, ‎ 288 Seiten
ISBN: ‎ 9783789398902
Preis: 23,00 € 
 

Worum geht's?

 
Das Journal für mein ganzes schönes Leben

Elena Schulte und Stennie laden dich in diesem Buch auf eine besondere Reise ein, bei der du mehr über dein Leben entdeckst: über all das Gute und Schöne, was bereits da ist, über Dinge, die du ordnen kannst und Träume, die noch in dir schlummern.
In 12 Monaten entdeckst du Woche für Woche mehr über Themen wie Glauben, Werte, Beziehungen, Gewohnheiten oder Berufung. Du findest heraus, wo du gerade stehst, und du darfst dir von Gott spannende Perspektiven für dein Leben schenken lassen. Randvoll mit Inspiration und mit wunderschön gestalteten Seiten motiviert das Buch dazu, den Stift in die Hand zu nehmen, eigene Gedanken festzuhalten...

 
(Text des Verlags)
 

Wie es mir gefallen hat:

Was für ein wert- und stilvolles Buch! Die farbige Innengestaltung mit den Fotos und vielen Elementen zum Ankreuzen, Einordnen und Notieren ist hier wirklich mit viel Liebe zusammengestellt worden, und nach den ersten Hemmungen macht es richtig Freude, seine Gedanken handschriftlich darin festzuhalten. Schön ist dabei auch, dass genug Platz ist, um das Buch ggf. mehrfach durchzuarbeiten und die Entwicklungen in den eigenen Notizen mitzuverfolgen.

Ein Jahr lang will „Ganz. Schön. Lebendig" seine Leserinnen begleiten. Die fünf zentralen Themenbereiche – Mein Körper + ich, Gemeinde + Glaube, Mein Alltag, Beziehungen, Berufung – werden im Abstand von vier Monaten jeweils einmal wiederholt. So lassen sich Veränderungen in der jeweiligen Kategorie beobachten.
Umrahmt werden diese Blöcke von einem Einleitungsteil (für den ersten Monat: allgemeine Bestandsaufnahme über das eigene Leben) und einem abschließenden Rück- und vor allem Ausblick (für den zwölften Monat).
Die Aufteilung ist gut durchdacht; allerdings hat sie zwangsläufig zur Folge, dass man sich auch ausgiebig mit Dingen auseinandersetzt, die einen eigentlich (zurzeit) gar nicht wirklich beschäftigen und so z. B. Menschen, die sich mit ihrem Körper (meistens) völlig wohlfühlen, aktuell nicht in einer Gemeinde aktiv sind etc. bei einigen Monaten ein wenig außen vor sind.
Außerdem kann es frustrieren, wenn sich binnen der Monate, die zwischen der Themenwiederholung liegen, nichts oder nicht viel getan hat.
 
Das Buch ist in mehr als einer Hinsicht intensiv. Man sollte wirklich bereit sein, sich die notwendige Zeit dafür zu nehmen und mit sich selbst schonungslos ehrlich zu sein, wenn man es durcharbeitet. Vieles kann herausfordern, da die Fragen natürlich sehr persönlich sind und oft mit starken Emotionen verbunden. Doch wenn man sich darauf einlässt, kann man viel über sich selbst lernen und dabei vielleicht auch einige Überraschungen erleben sowie Wachstumspotenziale erkennen.

Während die Übungen unterschiedlich gut zu mir „gepasst" haben, waren es besonders die kleinen Impulstexte, die mir sehr zugesagt und mich inspiriert haben. Hier gibt es neue Blickwinkel zu entdecken und Mutmachendes mitzunehmen.

Insgesamt bietet das Buch eine sehr gute Möglichkeit festzustellen, wo man gerade steht: wo persönliche Baustellen liegen, aber auch, wo man ganz viel Grund zu danken hat.

In einem Satz:

Mit „Ganz. Schön. Lebendig" haben Elena Schulte und Stennie einen ganz besonderen Lebens- und Persönlichkeits-Arbeitskasten geschaffen, den ich jeder Frau empfehlen kann, die gern einen reflektierten Blick auf sich und ihre Welt werfen möchte.

Dienstag, 13. September 2022

Seeräubermädchen und Prinzessinnenjunge – Nils Pickert & Lena Hesse


Carlsen (29. August 2022)

Hardcover, 72 Seiten
ISBN: ‎ 9783551521958
Preis: 14,00 € 
Empfehlung fürs Lesealter:  5–8 Jahre
Abmessungen: ‎ 19,6 x 1,6 x 23,2 cm
 

Worum geht's?

Mara ist ein echtes Seeräubermädchen, sie hat 3 Enterhaken, einen Hund namens Landratte und sie stürmt durch ihr Leben. Milo ist ein Prinzessinnenjunge, er besitzt 3 Krönchen, eine Puppe namens Lulu und er tanzt durch seinen Alltag. Mit Mara sticht Milo in See. Von Milo lernt Mara, dass manches besser wird, wenn es glitzert. Doch eines Tages fährt Mara mit ihrem Papa ans echte Meer, zum Urlaub machen.

Natürlich freut sich Mara, aber noch schöner hätte sie gefunden, Milo wäre mitgekommen. Natürlich freut sich auch Milo, denn jetzt kann Mara endlich das echte Meer sehen, aber noch schöner hätte er gefunden, sie wäre bei ihm geblieben. Die Kinder vermissen einander schrecklich. Nichts macht mehr so viel Spaß wie vorher, Mara mag das echte Meer nicht und Milos Alltag wird grau und tanzlos. 

Doch das Schlimmste ist: Als Mara und Milo sich endlich wiedersehen, hat sich viel verändert. Sie erkennen einander kaum, spielen nur zögerlich miteinander und scheinen sich selbst und ihre Freundschaft verloren zu haben. Ob es den Kindern gelingt, wieder zueinander und zu sich selbst zu finden? 

(Text des Verlags)

Wie es mir gefallen hat:

Das Buch hat mich damit überzeugt, dass es Vielfalt auf eine ganz selbstverständliche Ebene hebt und sich auf spielerische und farbenfrohe Art gegen Schubladendenken wehrt, ohne moralisierend zu werden.
Mara ist ein Seeräubermädchen und Milo ein Prinzessinnenjunge – und das ist alles. Es ist, wie sie sind und sein möchten. Niemand stellt die Frage, ob Mara lieber ein Junge oder Milo lieber ein Mädchen wäre, denn darum geht es gar nicht. Jedes Kind darf die Dinge lieben, die es eben liebt. Das biologische oder soziale Geschlecht ändert daran nichts, und mehr noch: hat sehr oft nicht mal etwas damit zu tun. Das alte Blau-Rosa-Denken ist Prägung (auch, dass diese sehr stark ist, schwingt mit, denn besonders Milo hat es mit Gleichaltrigen, die dieser Prägung entsprechen, nicht leicht, wie aber mehr nebenbei angedeutet wird).

Schön finde ich auch, dass die Story nicht bei Mara ist so und Milo ist so stehen bleibt, sondern sich auf die Freundschaft der beiden, die ideenreichen und detailverliebten Spiele und die Entfremdung während Maras Zeit am Meer konzentriert. Trotzdem hätte noch etwas mehr Tempo in die Handlung kommen dürfen; es wird gerade anfangs vor allem beschrieben, wie die Kinder ticken und was sie alles gern mögen. Außerdem bleibt unverständlich, warum Maras Vater und Milos Eltern einander beim Wiedersehen nach dem zweiwöchigen Urlaub ebenfalls distanziert begegnen, statt sich ganz normal zu verhalten und es damit auch den Kindern leichter zu machen.

Die Illustrationen von Lena Hesse sind wirklich toll und die Farbgebung spiegelt die Identitäten der Kinder und die Stimmungswechsel in der Geschichte gut wider.

Das Buch gehört inhaltlich und insbesondere auch sprachlich sicher zu den anspruchsvolleren Bilderbüchern und die Altersempfehlung ab 5 Jahren halte ich für das Minimum. Grundschulkinder können vermutlich mehr damit anfangen.

In einem Satz:

„Seeräubermädchen und Prinzessinnenjunge" ist ein Buch mit einer längst überfälligen Herangehensweise an Rollenklischees im Kinderzimmer und erzählt herzerwärmend von der Fantasie und den starken Bindungen, die die Kindheit reich machen.

Samstag, 3. September 2022

Pinguine in der Sushi-Bar – Anna Schindler & Katrin Dageför


Edition Pastorplatz (1. August 2022)
Gebunden,  ‎ 34 Seiten
ISBN: ‎ 9783943833577
Preis: 16,00 € 
empfohlen ab 5 Jahren
Maßen: ‎ 21.5 x 1 x 27.5 cm

Worum geht's?

 
Ausgerechnet in einer Sushi-Bar bauen Geraldine und Wellington ihr Nest. Und nicht nur das. Die Pinguine essen alle Fischhäppchen, die auf dem Band rundherum fahren. Bezahlen können sie nicht. Doch als die Polizei kommt, schlüpft Ushi aus dem Ei und verdreht allen den Kopf.
 
(Text des Verlags)
 

Wie es mir gefallen hat:

Ich esse zwar kein Sushi – aber ich liebe Pinguine! Daher habe ich mich sehr gefreut, als dieses Buch über eine Verlosungsaktion den Weg zu mir gefunden hat.

Inspiriert wurde die Geschichte von einer wahren Begebenheit in Neuseeland, die sich im Jahr 2019 ereignet hat. Eine Zeitungsmeldung hierzu befindet sich auch hinten im Buch.
Unser Papa-Pinguin im Buch trägt daher auch den Namen Wellington (= die Hauptstadt Neuseelands).

Autorin und Illustratorin bleiben der realen Ausgangslage treu, spinnen sie aber weiter: Anstatt dass das Pinguinpärchen umgesiedelt wird, brütet es gemeinsam sein Ei aus und darf bleiben. Schließlich übernimmt die junge Familie sogar die Sushi-Bar und macht daraus einen beliebten Treffpunkt, an dem die Freude herrscht und man sogar auf dem Sushi-Band Karussell fahren kann.

Es ist vor allem eine witzige und niedliche Geschichte, doch ganz nebenbei fließen auch wertvolle Botschaften mit ein: dass es auch oder gerade wenn ganz unterschiedliche Menschen zusammenkommen (hier dargestellt durch verschiedene Pinguin- und andere Tierarten; am Schluss adoptieren" Wellington und Geraldine sogar noch ein Kiwi-Kind), ein wunderbares Miteinander geben kann. Dass zunächst fremde Orte zum sicheren Hafen und zum Zuhause werden können. Dass Familie und Freundschaften Räume schaffen.

In einem Satz:

„Pinguine in der Sushi-Bar" ist die süße, kreative Adaption einer wahren Begebenheit und sehr liebevoll erzählt sowie illustriert.

Samstag, 27. August 2022

Frei:Sein 2023 – Anne Weigel

    52 Postkarten, farbig, Aufsteller mit Spiralbindung
   Adeo (Juli 2022)
ISBN: 9783863343392
Preis: 18,00 €
    Maße: 19.1 x 17.1 x 2.6 cm
    Gewicht: 866g

Mehr Infos & Beispielseiten

 Worum geht's?

 

Ein Jahr lang feiert Illustratorin Anne Weigel die Freiheit. Die inspirierenden Wort-Bild-Kombinationen und Mitmach-Impulse können als Postkarte ausgeschnitten werden - zum Verschicken, Verschenken oder Dekorieren. Ein tiefsinniger, schmunzelnder und herzlicher Begleiter fürs Büro im Alltag.
 
(Text des Verlags)
 

Wie es mir gefallen hat:

Es gibt viele schöne Aufsteller – das Besondere an diesem hier ist seine kreative Vielfalt. Statt nur schöner Fotomotive oder nur hübscher Illustrationen/Handlettering, statt nur inspirierender Zitate oder Schlagworte hat er von allem etwas zu bieten. Und die Abwechslung macht's: Sowohl der Zeichenstil als auch die Zitat-, Wort- und Versauswahl und die stimmungsvollen Bilder gefallen mir ausgesprochen gut.
 

Da das Jahr nicht auf den einzelnen Wochenblättern steht, kann man den Kalender theoretisch auch gut wiederverwenden, ohne dass es Gäste so schnell merken ;)
Alternativ ist es natürlich so gedacht, dass man die abgelaufenen Karten an liebe Menschen weitergibt (vorperforiert sind sie nicht; dafür gibt es auch keine Stoppelkante).

 

 

 

In einem Satz:

 
„Frei:Sein" ist ein künstlerisch-gedankenweitender, Lebensfreude versprühender Tischkalender, der Woche für Woche Farbe und Frohsinn ins Leben bringen möchte – ich freue mich darauf, ihn 2023 aufzustellen.

Freitag, 19. August 2022

herzgeborenes – Siegfried Eckert

edition chrismon (15. März 2022)
Taschenbuch, 136 Seiten ‏ 
ISBN: ‎ 9783960382560
Preis: 15,00 € 

Worum geht's?

 
Beten geht unter die Haut, ist Balsam für die Seele, lässt Hoffnung auftanken, Sorgen ablegen, Ängste lindern. Beten kann Notausgang der Seele und Fluchtweg des Geistes sein. Das Buch lädt ein, das Gebet zu entdecken – als Resonanzraum zwischen Unendlich- und Endlichkeit, zwischen Überirdischem und Irdischem, zwischen Gott und Mensch. Es will das eigene Beten anregen, das Händefalten, Stillwerden und Seufzen. Denn es tut gut, sich im Gebet die großen und die kleinen Dinge des Lebens von der Seele zu reden.
 
(Text des Verlags)
 

Wie es mir gefallen hat:

Sehr handlich kommt dieses Gebetsbuch daher – und schönerweise mit einem Lesebändchen.
Im Innenteil finden sich, nach einem Vorwort mit guten Gedanken zum Beten, über 100 Texte, die am Ende auch noch einmal in einer Übersicht aufgelistet sind. Jeder davon füllt maximal eine Seite und ist in Versform und komplett in Kleinbuchstaben gesetzt.

Die Art der Gebete ist sehr vielfältig. Bei manchen handelt es sich um meditative Gedanken zu den großen Fragen des eigenen Lebens und zum Zustand der Welt; daneben gibt es Bitten zu bestimmten Anlässen oder Themen (z.B. Erwachsenwerden der eigenen Kinder; Sterbefälle; Fastnacht; Kindstod, ...); andere sind vom Aufbau her vertrauten Segensworten nachempfunden; wieder andere klassisch als Zwiesprache zwischen Beter und Gott angelegt.

Die Texte laden nicht nur zum Beten ein, sondern auch zum Weitergraben in Fragen und Ideen, und das gefällt mir sehr gut. Für mich persönlich hätten es insgesamt allerdings gerne mehr von den weniger direkt an ganz bestimmte Lebensereignisse und -phasen gebundenen Worten sein dürfen, die man z. B. gut zur Ermutigung in Karten für liebe Menschen schreiben kann. In vielen Fällen überwiegt ein eher trauriger Grundton.

Ich werde das Büchlein sicher nicht zum letzten Mal in der Hand gehabt haben. Vieles lohnt sich, mehrfach zu lesen, in verschiedenen Situationen unterschiedlich auf sich wirken zu lassen und/oder anderen weiterzugeben ...

In einem Satz:

 
„herzgeborenes" ist eine Gedankensammlung des Autors, die wortwörtlich aus seinem Herzen geboren zu sein scheint und zum Nachdenken und Selberbeten anregt.

Donnerstag, 11. August 2022

Some Mistakes Were Made – Kristin Dwyer

MIRA Taschenbuch (21. Juli 2022)
Broschiert, 336 Seiten
ISBN: ‎ 9783745702903
Preis: 12,99 € / eBook 9,99 € 
Originaltitel: ‎ Some Mistakes Were Made
 

Worum geht's?

(Text des Verlags)
 

Wie es mir gefallen hat:

Von diesem Buch hatte ich mir eigentlich nichts Außergewöhnliches versprochen – aber genau das ist es: außergewöhnlich.
Der Erzählstil hat mir unglaublich gut gefallen. Er ist bildhaft, aber nie überzogen blumig, und bringt einem Ellis und die gesamte Familie Albrey ganz nah.
Die Protagonistin ist eine ernste junge Frau, geladen mit unausgesprochenen Worten. Von Seite 1 an fragt man sich, was um Himmels willen schiefgelaufen sein muss, dass sich ihre Rolle in Eastons Familie so sehr verändert hat – warum sie fortgeschickt wurde.
Parallel zum Gegenwartsstrang (Ich-Erzählperspektive im Präsens) werden Teile ihrer Vergangenheit aufgerollt (Ich-Perspektive im Präteritum): wie ihre Eltern waren (der Vater kriminell, die Mutter eine flatterhafte Person, die nichts von Fürsorge versteht) und wie ihre Herkunft sie geprägt hat; wie sie Easton kennenlernte und bei den Albreys ein Zuhause und in ihnen ihre Wahlfamilie fand. Diesen Aufbau habe ich als sehr gelungen und spannungsfördernd empfunden.
Die Auflösung war anders als gedacht, aber stimmig, wobei sich der Konflikt gegen Ende für meinen Geschmack etwas zu schnell auflöst – doch das ist Jammern auf hohem Niveau.

Es handelt sich um ein Buch an der Schwelle zwischen Young und New Adult, um eine Coming-of-Age-Geschichte, die sich nicht bloß auf die Lovestory fokussiert, sondern so viel mehr in den Blick nimmt: die Bedeutung von Menschen, die einen seit der Kindheit kennen und lieben; das Aufwachsen in ärmlichen Verhältnissen und die Reaktionen sozial besser gestellter Menschen im Umfeld; die Chancen, die man bekommt, und die, die einem verbaut werden. Es geht um Vertrautheit und die Suche nach dem eigenen Platz in der Welt.

Kristin Dwyer hat ein echtes Talent für Figuren, die sich Genre-Schablonen entziehen und nicht nur aus einem groben Aussehen und ein, zwei Merkmalen bestehen, sondern durch und durch Charakter haben. Mit viel Menschenkenntnis zeichnet sie Beziehungen mit Tiefe und macht auch Nebenfiguren zu wichtigen, plastischen Personen, so etwa Eastons Bruder und Ellis' besten Freund Tucker oder die Jungsmama Sandry, die Ellis damals unter ihre Fittiche genommen hat.
Ich bin begeistert von der Kreativität, der Liebe zum Detail und dem Schreibstil der Autorin und hoffe, dass sie weitere Bücher veröffentlichen wird.

In einem Satz:

„Some Mistakes Were Made ist viel mehr als eine unterhaltsame, emotionale Romance – es ist eine wunderschön geschriebene Geschichte über Herkunft, Heimat und Zusammengehörigkeit, über Verbundenheit, Vertrauen und Familiengefüge: große Empfehlung!

Montag, 25. Juli 2022

Das Leuchten vergangener Sterne – Rena Fischer


dtv (20. Juli 2022)
Broschiert, ‎
480 Seiten

ISBN: ‎
9783423263368

Preis: 14,95 € 
 

Worum geht's?

Frühling in Andalusien. Ein ungewöhnlicher Auftrag führt die junge Nina Winter von München nach Sevilla. Für einen wichtigen Großkunden soll die erfolgreiche Unternehmensberaterin die Seriosität einer archäologischen Ausgrabung prüfen. Grabungsleiter ist der so attraktive wie eigenwillige Dr. Taran Sternberg, der sich mit Leib und Seele der Wissenschaft verschrieben hat. Ist er wirklich einem sensationellen phönizischen Goldschatz auf der Spur? Und welche gefährliche Rolle spielt dabei der zwielichtige Archäologe Orlando Torres? Nina gerät zwischen die Fronten der rivalisierenden Männer, die bereit sind, mit allen Mitteln für ihr Ziel und um Ninas Herz zu kämpfen.
 
(Text des Verlags)
 

Wie es mir gefallen hat:

Auch wenn mich schon die anderen Bücher von Rena Fischer interessiert haben und eines auch schon im Regal auf mich wartet, war „Das Leuchten vergangener Sterne" mein erster Roman aus ihrer Feder. Das schon auf dem Cover wunderschön in Szene gesetzte Andalusien-Setting hat mich sofort gereizt, zumal ich selbst noch nie in Spanien war, aber schon immer gern mal hinwollte. In die Handlung fließen viele tolle Geheimtipps und Infos zu Land und Leuten mit ein, was zwar hier und da das Tempo ein wenig drosselt, aber mir trotzdem gut gefallen hat. 

Obwohl es sich um entspannende Unterhaltungslektüre handelt, würde ich sagen, dass das Buch zu den anspruchsvollen seiner Art gehört. Es wird detailreich erzählt und eine große Bandbreite von Themen kommen zum Tragen: Neben den Einblicken in die Welt der Archäologie geht es auch um Kriminalität in Spanien, um Kindheitsprägungen, Familienkonflikte und die Prioritätensetzung im Leben. Besonders spannend sind auch die Fragen, die zum beruflichen Weg aufgeworfen werden: Was ist einem am und im Job am wichtigsten? Mit welcher Haltung arbeitet man und welchen Unterschied kann das machen, auch in Bezug auf die eigene Persönlichkeitsentwicklung?

Während der Einstieg ins Buch noch recht informativ und von der Spannung her eher gemäßigt daherkommt, spitzen sich die weit in die Vergangenheit der drei Hauptfiguren reichenden Verwicklungen mit fortschreitender Handlung immer weiter zu und man wartet gespannt, zu welchem Ende all das finden wird. Auch die Romantik kommt nicht zu kurz und fügt sich gut ins Geschehen ein, statt es komplett zu bestimmen. Der Konkurrenzkampf zwischen Orlando und Taran wird mitunter sehr kontrastreich und amüsant – und vielleicht sogar gefährlich.
Dass die Geschichte aus den Er-/Sie-Perspektiven aller drei Hauptfiguren erzählt wird, fand ich großartig. Hier sind Rena Fischer drei authentische, eigene Stimmen gelungen, die ein explosives Zusammenspiel ergeben.
Die Auflösung des Hauptkonflikts ist zwar einer glücklichen Fügung geschuldet, aber nichtsdestotrotz ein passender und vor allem unerwarteter Abschluss.

In einem Satz:

„Das Leuchten vergangener Sterne" ist ein äußerst vielseitiger Roman: Spannendes Wissen über die Archäologie verbindet sich mit Liebe, Spannung und nachdenkenswerten Lebensfragen – definitiv zu empfehlen!