Montag, 31. Dezember 2012
Sonntag, 30. Dezember 2012
Survive - Alex Morel
Rezension zu "Survive - Wenn der Schnee mein Herz berührt" von Alex Morel
| Quelle: lovelybooks.de |
Inhalt
Jane ist eine Planerin. In ihrer Familie sind bereits viele Menschen durch eigene Hand umgekommen und nachdem sie auf diese Weise auch ihren Vater verloren hat, steht für sie schon lange fest, dass auch ihr Ziel der Selbstmord ist.
Nachdem sie einige Zeit im "Life House" behandelt worden ist, sieht sie endlich einen Ausweg. Sie verdient sich einen Flug nach Hause. Doch dort will sie niemals ankommen. In der Flugzeugtoilette Tabletten schlucken und endlich sterben - das ist die Idee.
Doch alles kommt anders: Das Flugzeug stürzt ab und Jane findet sich in der Wildnis wieder. Im Kampf ums Überleben erfährt sie, was es bedeutet, auf jemanden angewiesen zu sein, zu vertrauen, zu helfen, zu lieben. Und zu leben.
Meine Meinung
Obwohl das Buch unterhaltsam geschrieben ist und sich durch die kurzen Kapitel sehr schnell lesen lässt, konnte es meine Erwartungen im Großen und Ganzen leider nicht erfüllen.
Aus der Ich-Perspektive von Jane erlebt der Leser die Geschichte, den Absturz und den erschütternden Kampf gegen die Natur. Dennoch ist Jane für mich in mancher Hinsicht ein Rätsel geblieben und ich habe mich ihr als Protagonistin nicht sehr nah gefühlt.
Das Buch nimmt sich nicht viel Zeit für die Gefühle und Gedanken der Charaktere, sondern legt einen Schwerpunkt auf ihre Reise durch das verschneite Gebirge mit all ihren Begleiterscheinungen - Hunger, Durst, Kälte, Schmerz, Ungewissheit.
Für meinen Geschmack haben sich die Passagen, die eine Kletterpartie, eine Flussüberquerung oder ähnliches beschrieben, sich doch sehr in die Länge gezogen und konnten mich nicht wirklich fesseln.
Die Entwicklung, die Jane durchmacht, erschien mir ein bisschen an den Haaren herbeigezogen und zu schnell abgehandelt.
Insgesamt hat das Buch mich nicht wirklich überzeugen können, hatte aber auch seine Stärken - wie seinen lockeren Schreibstil, die drückende Atmosphäre und das unvorhersehbare Ende -, die ich mit drei Sternen würdigen möchte.
Fazit
"Survive
- Wenn der Schnee mein Herz berührt" ist ein unterhaltsames und
durchaus berührendes Buch für zwischendurch, das seinen Lesern vor Augen
hält, wie wertvoll das Leben ist.
Wer auf viel Romantik, Heile-Welt oder fesselnde Spannung besteht, wird allerdings ein wenig zu kurz kommen.
Wer auf viel Romantik, Heile-Welt oder fesselnde Spannung besteht, wird allerdings ein wenig zu kurz kommen.
Donnerstag, 27. Dezember 2012
Januar & Februar
Jordin Sparks
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| Jordin Sparks (c) by Librie Krystalianna |
Mit der Hand hatte ich ein paar Schwierigkeiten, ich hoffe, das sieht man nicht allzu sehr ;)
Bei dieser Zeichnung habe ich nur Bleistifte verwendet, diesmal also mal auf den schwarzen Buntstift und Fineliner verzichtet.
Mittwoch, 26. Dezember 2012
Prinzessin Leia
Nach einer halben Ewigkeit nochmal ein Bild von mir: Prinzessin Leia (Schauspielerin: Carrie Fisher). Ich habe es meinem Vater zu Weihnachten geschenkt, weil er Star Wars so mag :)
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| Prinzessin Leia (c) by Librie Krystalianna |
Benutzt habe ich Bleistifte verschiedener Härte, schwarzen Buntstift, Fineliner und einen Multiliner.
Und eine Vorlage natürlich ;)
Samstag, 22. Dezember 2012
Touched (Band 1) von Corrine Jackson
Rezension zu "Touched - Der Preis der Unsterblichkeit"
von Corrine Jackson
ISBN 9783522201575, Fester Einband, 413 Seiten, Kinder- & Jugendbuch,
Erscheinungsdatum:
21.02.2012
bei Thienemann
Band 1 der Trilogie
Band 1 der Trilogie
Inhalt
Alles begann mit einer Berührung. Doch dieser Junge und ich, wir berührten uns gar nicht, trotzdem summte mein ganzer Körper vor Energie, als würde ich eine Krebserkrankung im vierten Stadium heilen. Nur dass ich meine Fähigkeiten nicht mehr unter Kontrolle hatte. Seine glühend heiße Energie hatte mich fest im Griff, und mein Herz setzte aus, weil ich nicht wusste, wie ich ihn stoppen konnte.Remy ist kein gewöhnliches Mädchen. Als sie zwölf Jahre alt war, fand sie heraus, dass sie in der Lage ist, Menschen (und auch sich selbst) zu heilen. Jahrelang hat dies sie das Leben mit ihrem gewalttätigen Stiefvater Dean, der sie und ihre Mutter quälte, überstehen lassen. Doch dann tritt plötzlich ihr echter Vater in ihr Leben und möchte sie bei sich haben. Mit gemischten Gefühlen verlässt sie New York und zieht zu seiner neuen Familie nach Blackwell Falls. Doch die Gefahren sind noch lange nicht gebannt. Dean trachtet immer noch danach, sie zu brechen. Und dann ist da auch noch Asher - der Junge, dessen Energie Remy zu schaden scheint, und zu dem sie sich doch unwiderstehlich hingezogen fühlt...
Meine Meinung
Nachdem dieses Buch mit dem hübschen Cover lange auf meiner Warteliste stand, habe ich es mir endlich ausgeliehen und innerhalb kürzester Zeit durchgelesen.Die Geschichte um Remy und Asher hat alles, was man an Zutaten für gute Romantasy benötigt: originelle Ideen, Spannung, Atmosphäre und Gefühle.
Es geht um zwei verfeindete Seiten, die doch aufeinander angewiesen sind und deren Schicksal eng miteinander verwoben ist. Es geht darum, was Gewalt einem Menschen antun und wie neues Vertrauen in sich selbst und andere wachsen kannt. Und es geht auch darum, ob Unsterblichkeit wirklich das ist, was Menschen sich wünschen sollten.
Ich denke, dass in dieser Geschichte sehr viele gute Gedanken stecken und die Botschaft tiefer geht, als man es auf den ersten Blick annehmen würde. Natürlich steht die Liebesgeschichte im Vordergrund, aber sie ist nicht das einzige, das in diesem Buch eine Rolle spielt.
In vielen Bewertungen habe ich gelesen, dass es sich bei "Touched" um eine Twilight-Kopie handelt. Ich habe nur den ersten Teil der Biss-Reihe gelesen, kann aber bestätigen, dass sich Parallelen finden lassen. Das würde ich persönlich allerdings nicht als negativ betrachten. Für mich stellt "Touched" die perfekte Alternative dar, da es die Elemente, die mir an der Geschichte um Bella und Edward gefallen haben, aufgreift, jedoch vollkommen ohne Vampire und Co. auskommt (die ich ehrlich gesagt gar nicht mag).
Das Buch konnte meiner Meinung nach nicht die ganze Zeit über die Spannung halten, weil die Szenen zwischen Asher und Remy doch im Verlauf der Geschichte mehr wurden und das Geturtel der beiden dann doch ein bisschen zu nerven begann, und die Erklärungen um die Zusammenhänge zwischen Heilerinnen und Beschützern waren sehr komplex, sodass ich sie häufig nicht auf Anhieb verstanden habe.
Dennoch hat mir das Buch insgesamt gut gefallen und ich möchte gerne wissen, wie es weitergeht.
Fazit
Von mir gibt es für "Touched - Der Preis der Unsterblichkeit" eine Leseempfehlung. Es ist kein Buch, das man unbedingt gelesen haben muss oder das sich durch besonderen Tiefsinn auszeichnet, aber im Bereich der Romantasy ist es ein echtes Schätzchen.Mir hat das Lesen jedenfalls Spaß gemacht und ich freue mich auf Teil 2: "Touched - Die Schatten der Vergangenheit".
Freitag, 21. Dezember 2012
Ice - Sarah Beth Durst
Rezension zu "Ice - Hüter des Nordens"
von Sarah Beth Durst
| Quelle: lovelybooks.de |
Inhalt
Cassie ist bei ihrem Vater in einer Forschungsstation mitten im Eis aufgewachsen.
Ihre Mutter hält sie für tot - bis sich herausstellt, dass die Geschichte, die ihre Großmutter ihr erzählt hat, wahr ist: Cassies Mutter ist die Tochter des Nordwinds und wird in einer Trollfestung gefangen gehalten. Als Cassie dem König der Eisbären begegnet, dem ihre Mutter einst ihre Hand versprach, sieht sie eine Möglichkeit, sie zu retten... Dennoch denkt sie nicht im Traum daran, die Forderungen des Bären zu erfüllen. Bis Gefühle ins Spiel kommen, mit denen sie nicht gerechnet hat...
Meine Meinung
Nachdem ich Cover und Klappentext des Buches kannte, hatte ich ehrlich gesagt etwas anderes erwartet, als ich dann bekam. Wer nach fesselnder Romantasy sucht, ist mit "Ice" vermutlich falsch beraten - es handelt sich vielmehr um ein Märchen.
Die Ideen, die der Geschichte zugrunde liegen, sind originell und geschickt miteinander verwebt. Mir haben allerdings deutlich ein Spannungsbogen und Emotionen gefehlt. Potenzial für beides war gegeben, aber durch die Machart des Ganzen habe ich die Handlung als Leserin eher aus der Distanz erlebt.
Es wird aus der Perspektive der Protagonistin erzählt, jedoch mit Hilfe eines personalen Sie-Erzählers. Meiner Meinung nach hätte Cassie als Ich-Erzählerin eine größere Chance gehabt, Sympathiepunkte zu sammeln. So konnte ich mich eher schlecht mit ihr identifizieren und habe sie an manchen Stellen sogar als etwas nervig und naiv empfunden.
Ihre Gefühle wurden zwar ausgiebig beschrieben, aber sind irgendwie nicht zu mir durchgedrungen.
Trotzdem hat das Buch bei mir einen sehr positiven Gesamteindruck hinterlassen. Dieser setzt sich vor allem aus einem angenehmen Schreibsti und den schönen Ideen zusammen. Die Geschichte hätte zwar anders und vielleicht besser umgesetzt werden können, sticht aber gerade dadurch aus der Menge hervor, dass sie etwas typisch Märchenhaftes an sich hat.
Fazit
Ich kann nicht sagen, dass ich von dem Buch enttäuscht worden bin. Es hat mich zwar nicht wirklich gefesselt und mich Nächte durchlesen lassen, war jedoch eine schöne Unterhaltung für zwischendurch.
Wer Märchen mag, wird es mögen. Wer knisternde Spannung oder Romantik erwartet, könnte jedoch ein bisschen zu kurz kommen.
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