Samstag, 5. Oktober 2013

Not Afraid - Debby van Dooren

Debby van Dooren: Not Afraid - Auf der Bühne des Lebens

Gebundene Ausgabe: 160 Seiten & Audio CD
Verlag: SCM Hänssler (29. August 2013)
ISBN-13: 978-3775154901

Vor Kurzem habe ich mir das erste Solo-Album - "Not Afraid" - von Debby van Dooren gekauft und mir gleich danach das Buch ausgeliehen. Beides möchte ich euch heute vorstellen.

Das Buch

 

Inhalt: 

 

In "Not Afraid - Auf der Bühne des Lebens" berichtet Debby van Dooren autobiographisch von ihrer Karriere als Sängerin, ihrem Familien- und ihrem Glaubensleben inklusive all der damit verbundenen Krisen. Sie blickt auf das zurück, was sie in ihrem Leben in Familie, Gemeinde und privatem Umkreis erlebt hat und erzählt von Ereignissen und Fehlern, die sie aus der Bahn warfen und dennoch nicht von ihrem Weg und ihrer Beziehung zu Gott abbringen konnten.
Das Buch beschreibt den langen Weg hin zur eigenen CD und gibt Einblicke einer jungen Frau, die wie wir alle Höhen und Tiefen kennt.

Meine Meinung

 

Da ich bekanntlich überzeugte Fantasy- und Dystopieleserin bin, war es für mich eine interessante Abwechslung, mich mal an eine Biographie heranzuwagen.

Mit seinen knapp 160 Seiten ist "Not Afraid - Auf der Bühne des Lebens" eine schnell zu lesende Lektüre für nebenbei.
Das Buch ist durch den sehr lockeren Schreibstil, der sich merklich vor allem an jüngere Leser richtet, sehr kurzweilig. 
Bilder, Songtexte und Bibelverse, die immer wieder eingestreut werden, machen die Sache umso unterhaltsamer.
Hinten im Buch sind zustätzlich Seiten, die Platz für eigene Reflexionen rund um Fragen zur persönlichen Beziehung zu Gott und Glauben bieten.


Zu erfahren, in welchen Situationen die Lieder der CD entstanden sind, fand ich besonders interessant, weil man solche Hintergrundinformationen selten bekommt.
Auch dass auf die Lyrics näher eingegangen wurde und sich teilweise Übersetzungen im Buch fanden, hat mir gut gefallen, weil es einfach viel zu schnell passiert, dass man Musik hört, ohne die Texte richtig wahrzunehmen.  

Die CD

 

Im Buch macht Debby sehr deutlich, dass ihr auf dem christlichen Musikmarkt eine Richtung sehr fehlt: Pop und R&B- Songs mit Botschaft.
Mit ihrem Album will sie diese Lücke füllen.

Ein paar Eindrücke zu den einzelnen Songs, in Reihenfolge der Tracklist:

1. Precious
Gefällt mir sehr gut - ein sehr eingängiger Song darüber, dass jeder von uns etwas Besonderes ist und es einen Grund für unser Leben gibt

2. You Give Me Music
Hierbei handelt es sich um einen sehr persönlichen Song der Künstlerin, indem sie dafür dankt, dass Gott ihr das Talent gegeben hat, Musik zu erschaffen. Eine Gute-Laune-Melodie mit positiver Atmosphäre.

3. Not Afraid 
Das Titellied der CD gehört zu meinen Lieblingssongs. Nachricht: Auch wenn es beim Auf und Ab des Lebens öfter Ab geht und gehen wird, als wir uns das wünschen würden - es gibt einen Glauben, der uns durchträgt und jemanden, auf den wir uns immer verlassen können, selbst dann, wenn alle Stricke reißen.

4. Author of Love
Der Titel sagt schon, worum es in diesem Song geht. Ein wunderschönes Dankeslied.

5. P.R.I.N.C.E.S.S
Wenn ich einen Song auswählen müsste, der mir von allem am wenigsten gefällt, wäre es dieser. Zwar liegt auch diesem Lied eine durchschlagende Botschaft zugrunde: dass wir alle einen himmlischen Vater haben, doch ich finde es von der Art her auf Dauer ein wenig nervig.

6. Scream
Ein sehr mitreißender Song darüber, dass Gefühle manchmal einfach freigelassen werden müssen. Tolle Melodie!

7. Biggest Fan
"Biggest Fan" hat Debby für ihren Mann geschrieben. Die Melodie ist leider nicht so ganz mein Fall.

8. Women of God
Aus eigener Erfahrung erzählt Debby in diesem Lied, dass man sich als Frau nicht auf alles und jeden einlassen sollte, wenn man sich vor tiefen Verletzungen bewahren will.

9. Wake Me Up
Neben "Not Afraid" mein zweites großes Highlight des Albums. Wunderschön umgesetzt sind Debby davon, dass Glaube dazu da ist, weitergegeben zu werden - möglichst, bevor es zu spät ist.

10. Food For My Soul
Ein Lied wie Nahrung für die Seele, das davon handelt, dass in dunklen Stunden Gottes Wort Kraft und Halt geben kann.

11. Flawless
Gerade textlich gefällt mir "Flawless" unglaublich gut. Es ist nichts Neues, dass kein Mensch perfekt ist und wir uns selbst akzeptieren müssen. Und doch lohnt es, sich gelegentlich daran erinnern zu lassen.

12. Eternal Home
Der Song spiegelt wider, was es heißt, an die Ewigkeit zu glauben. Die Hoffnung, dass etwas Wunderbares auf alle Menschen wartet, das zwar nicht die Gegenwart für nichtig erklärt, aber trägt, wenn man am Boden ist.

13. Wertvoll
Als Bonustrack zum guten Schluss gibt es noch "Precious" auf Deutsch, etwas ruhiger und getragener als die englische Version, aber ebenso schön.

Fazit

 

Für jeden, dem die Musikrichtung gefällt und der gerne etwas hören möchte, das sich mit Inhalt und Niveau vom Mainstream abhebt, sollte sich die CD nicht entgehen lassen.
Das Buch lohnt sich auch, ist meiner Meinung nach aber vor allem an Jüngere, d.h. ab 12/13 zu empfehlen.


Freitag, 4. Oktober 2013

Meine Nachricht der Woche

 Sarah J. Maas auf der Buchmesse


Hammer, Hammer, Hammer, Hammer!!! *kreisch*
Ich kann es immer noch nicht glauben und muss es heute einfach jedem erzählen:
Ich habe ein Meet & Greet mit Sarah J. Maas auf der Buchmesse gewonnen!
Das ist so genial!!! (Habe ich schon erwähnt, dass ich "Throne of Glass" LIEBE?) 
Sorry für den Gefühlsausbruch, aber ich dachte, das wäre eine blogwürdige Nachricht :)
Hinterher werde ich natürlich berichten, wie es war.


Quelle: http://www.theyoungfolks.com

Montag, 30. September 2013

Neuzugänge

Neuzugänge 1.-30. September


Deprimierender Weise lohnt es sich für mich zurzeit einfach nicht, zweimal im Monat Neuzugänge vorzustellen und selbst wenn ich schon den Post zum 15. wegfallen lassen habe, sieht meine Ausbeute für den September eher dürftig aus.
Die Rezi habe ich ja bereits geschrieben und schon hier auf dem Blog veröffentlicht:

Tatsächlich war "Night School - Denn Wahrheit musst du suchen" mein einziger Neuzugang, dafür ein umso heiß ersehnterer. 
Ich durfte das Buch in einer Leserunde mitlesen und auch wenn es für mich Band 2 nicht toppen konnte, war es toll.

So... ich hoffe, im Oktober gibt es mehr zu vermelden, aber meinem SuB tut die kleine Auszeit ganz gut :D

Der Kuss des Tigers - Colleen Houck

Rezension zu "Kuss des Tigers - Eine unsterbliche Liebe"  

von Colleen Houck


Gebundene Ausgabe: 544 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (23. Januar 2012)
ISBN-13: 978-3453267732
Originaltitel: Tiger's Curse
Band 1

Inhalt


Er hob den Arm, hätte beinahe meine Wange berührt, doch dann hielt er inne und zog die Hand zurück. „Ich trage die Tigermaske schon seit zu vielen Jahren. Das hat mir meine Menschlichkeit geraubt.“
Ich nickte, während er meine Hände drückte und flüsterte: „Kells, ich will nicht länger er sein. Ich will ich sein. Ich will ein Leben haben.“
Ich weiß“, sagte ich leise.“ (S. 338)

Die 18-jährige Kelsey ist, seitdem sie ihre Eltern verloren hat, ängstlich, wenn es darum geht, sich näher an andere Menschen zu binden. Da kommt ihr der Job im Zirkus gerade recht, wo sie aushelfen und sich um die Hunde sowie die Attraktion jeder Aufführung - den weißen Tiger - kümmern soll. Doch bald schon findet sie heraus, dass Ren kein gewöhnliches Tier ist. Einst war er ein Prinz, nun mit einem Bann belegt, der ihn daran hindert, mehr als vierundzwanzig Minuten in vierundzwanzig Stunden menschliche Gestalt anzunehmen. Und Kelsey scheint die Auserwählte zu sein, die ihn befreien soll.

Meine Meinung


Es hat eine Weile gedauert, bis dieses Buch seinen Weg in mein Regal gefunden hat, da ich von Titel - und insbesondere Untertitel - eher abgeschreckt war. „Eine unsterbliche Liebe“ - das klingt nach einer x-beliebigen, austauschbaren Story, da es nicht gerade selten gewählt wird. Dann aber ist mir sehr viel Positives über „Kuss des Tigers“ zu Ohren gekommen und als ich dann las, es sei wie ein Märchen aus 1001 Nacht, kam ich einfach nicht mehr drum herum.

Was das Buch zu etwas Besonderem macht, ist natürlich vor allem die farbenprächtige, exotische Kulisse Indiens. Man hat das Gefühl, dass die Autorin sich sehr gut mit den entsprechenden Bräuchen, Gerichten und Landschaften auskennt und kann sich die Schauplätze lebhaft vorstellen.
Mit den religiös-mythischen Elementen konnte ich leider nicht so viel anfangen, aber wenn ich sie als Fantasy-Zutaten betrachte, kann ich damit leben.

Es sind nur Kleinigkeiten, die ich an „Der Kuss des Tigers“ bemängeln kann. Dazu gehört zum einen, dass es mir an vielen Stellen zu detailliert geschrieben war (immer wieder gab es Szenen, in denen nur und sehr ausführlich gegessen wurde und auch Kelseys Kleidung wurde bis zur Farbe ihres Haargummis immer exakt beschrieben), zum anderen, dass die Handlung auf mich ein wenig zu konstruiert wirkte. Zuerst enstand jedes Mal ein grober Plan, was als Nächstes geschehen sollte (z.B: „zuerst besuchen wir Ort A, dann erledigen wir das und jenes bei Ort B und treffen dann xy bei Ort C) und dann wurden die Stationen der Reihe nach abgehakt.

Ansonsten muss ich aber sagen, dass es sich um ein tolles Buch handelt und ich froh bin, die Fortsetzung („Pfad des Tigers“) bereits gekauft zu haben.
Ich hatte beispielsweise erwartet, dass die Liebesgeschichte sich sehr vorhersehbar abspielen würde, nach dem Motto: trauriges Mädchen findet Liebe ihres Lebens, bekommt Komplexe, weil er ja so unglaublich gut aussieht und sie sich wie Aschenputtel vorkommt, wird jedoch durch seine bedingunglose Liebe davon überzeugt, dass sie die Ewigkeit zusammen verbringen können. Stattdessen schwenkte das Ganze um, als Kelsey und Ren nach Kishkinda reisten und wurde streckenweise zu einem echten Katz-und-Maus-Spiel.
Kelsey wird nicht zum Naivchen, sondern zeigt Charakter und das rechne ich ihr als Buchcharakter hoch an. 

Fazit 


Dieses Buch bietet weit mehr als eine beliebige Romantasy-Schnulze, auch wenn sich das nicht unbedingt auf den ersten Blick (vor allem auf den Untertitel) erahnen lässt.
Auch wenn der Einstieg mich eher mäßig überzeugt hat, konnte mich das Ende so begeistern, dass der Gesamteindruck absolut positiv ausfällt und ich mich sehr auf das Wiedersehen mit Kelsey und Ren in Band 2 freue.

 

Sonntag, 29. September 2013

Vor langer, langer Zeit...

Hallo (:

Ich hoffe, ihr genießt diesen goldenen Herbstsonntag in vollen Zügen!
Aus Langeweile und Spaß ist dieses Selbstporträt entstanden :D Ich war ungefähr 5 Jahre alt, glaube ich.

"Selbstbildnis als Kindergartenkind", 21x29,7cm, Tuschestifte auf Zeichenpapier

Alles Liebe und einen guten Start in die neue Arbeits-/Schulwoche!
Miriam

Sonntag, 22. September 2013

Night School 3 - C.J. Daugherty

Rezension zu "Night School - Denn Wahrheit musst du suchen" von C.J. Daugherty

Gebundene Ausgabe: 411 Seiten
Verlag: Oetinger (16. September 2013)
ISBN-13: 978-3789133299
Band 3 (von 5)

Inhalt

Allie kann keine Ruhe mehr finden - die schrecklichen Ereignisse auf Cimmeria bestimmen ihre Träume und nach wie vor weiß niemand, wer der Verräter ist, der heimlich mit Nathaniel zusammenarbeitet. Hinzu kommt Allies Gefühlswirrwarr in Bezug auf Sylvain und Carter, den sie nicht vergessen kann, obwohl er mit Jules zusammen ist.
Endlich erfährt Allie, was es mit der Night School in Wahrheit auf sich hat und muss darum fürchten, dass Nathaniel ihre Schwachstelle ausnutzt: die Nähe zu ihren Freunden.


© Oetinger Verlag

Meine Meinung

Die Night-School-Reihe ist für mich ein Auf und Ab, bei dem ich mir nicht sicher bin, worauf es endgültig hinauslaufen wird.
Nachdem ich beim ersten Band eine Weile brauchte, um in die Geschichte hineinzukommen, ist mein Night-School-Lesetempo seitdem konstant gestiegen und unabhängig von Inhalt und Spannung haben die Bücher für mich einen Sog entwickelt, der mich auf jeden Fall bis zum Ende wird dranbleiben lassen.
Band 2 hat mir im Vergleich mit dem Auftakt der Serie erheblich besser gefallen, wobei ich bei Band 3 nun eher das Gefühl habe, dass er wieder etwas schwächer war.

"Denn Wahrheit musst du suchen" habe ich als sehr handlungsarm empfunden bzw. hatte ich den Eindruck, dass die Geschichte einfach nicht vom Fleck kommt / sich im Kreis bewegt.
Die Folge der Ereignisse und ihre Konsequenzen erschienen mir nicht immer logisch.
In Bezug auf Allies Romanzen mit Sylvain und Cater hat sich auch nicht viel getan.
Die Hauptfunktion dieses Bandes ist es wohl, dass die Leser endlich mehr Informationen bekommen und die Lage sich merklich zuspitzt.

Wie sich das Misstrauen zwischen allen Cimmerianern ausbreitet, weil prinzipiell jeder der Verräter sein könnte, ist so gut gestaltet, dass auch ich selbst zwischenzeitlich anfangen musste, selbst an den vertrauenswürdigsten Charakteren zu zweifeln. Es ist absolut nicht vorhersehbar, wer es denn nun wirklich ist. 

Auch wenn ich mich mit Allie als Protagonistin nicht besonders gut identifizieren kann, bin ich doch gespannt, wie es für sie weitergehen wird. Nach insgesamt nun schon über 1000 Seiten erscheint sie mir schon fast wie eine alte Freundin, mit der ich zwar öfters aneinander geraten könnte, die mir aber doch am Herzen liegt.

Fazit

Für Fans der Reihe ein unersetzbares Wiedersehen in Cimmeria, das, auch wenn im Vergleich zu Band 2 eher wenig passiert, gut zu unterhalten weiß.
Am Ende bleibt alles offen und die Fortsetzung kann gar nicht schnell genug kommen.

Mittwoch, 18. September 2013

Die Auslese - Joelle Charbonneau

 Rezension zu "Die Auslese - Nur die Besten überleben" 

von Joelle Charbonneau



Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
Verlag: Penhaligon Verlag (26. August 2013)
ISBN-13: 978-3764531171
Originaltitel: The Testing
Band 1

Inhalt


Malencia, kurz Cia, wünscht sich nichts sehnlicher, als für die Auslese ausgewählt zu werden, ein Auswahlverfahren, in dem sich entscheidet, wer die heiß begehrten Universitätsplätze bekommt - denn nur die Besten dürfen Führungpositionen übernehmen. Dann wird ihr Traum wahr. Doch schnell muss Cia lernen, dass es nicht immer gut ist, wenn Wünsche in Erfüllung gehen. Denn in dieser Prüfung geht es ums nackte Überleben...


Meine Meinung


"Die Auslese" wollte ich vor allem deswegen lesen, weil mich das Cover sofort angesprochen hat und ich bei einer Dystopie ohnehin so schnell nicht nein sage. Doch meine Erwartungen waren in diesem Fall wohl zu hoch, denn jetzt nach dem Lesen muss ich doch sagen, dass ich ein wenig enttäuscht bin.

Die Geschichte an sich ist bis auf kleine Logikfehler sehr stringent, flüssig geschrieben und hat einen guten Spannungsaufbau. Bis dahin wäre ja noch alles schön und gut, aber für mich haben sich zwei Probleme ergeben:

Problem 1: die mangelnde Originalität.
Viele Ideen, viele Szenen in ihrer Umsetzung, die Hintergründe kamen mir einfach zu bekannt und dadurch unspektakulär vor. Ich weiß, dass es nicht immer ein gutes Argument ist, sich darüber zu beschweren, dass eine Dystopie den "Tributen von Panem" zu sehr ähnelt, weil man diese ja schon quasi als Vorbild aller (Jugend-)Dystopien auf dem Markt bezeichnen könnte. Dennoch waren mir die Parallelen hier zu stark ausgeprägt.

Eine böse Regierung, der nichts am Leben einzelner Individuen der Gesellschaft liegt und eine Heldin, die dagegen steuert, reichen nicht aus, um eine eigenständige Geschichte auf die Beine zu stellen. Das wäre höchstens denkbar, wenn die Charaktere überzeugen könnten. Was mich zu Problem 2 bringt.

Problem 2: die seichten Charaktere.
Außer Cia, die dem Leser durch die Ich-Perspektive am nächsten kommt, aber dennoch recht facettenlos bleibt und oft bis auf ihre Naivität nahezu fehlerlos wirkt, sind alle Figuren eher flach gestaltet. Während des Lesens ist mir niemand wirklich ans Herz gewachsen und auch die Liebesgeschichte war in meinen Augen viel zu oberflächlich und unglaubwürdig.
Natürlich kann man auch für Fremde Mitgefühl empfinden, aber wenn ich ein Buch lese, wünsche ich mir doch, dass das Schicksal der Charaktere mich aufwühlt und mitfiebern lässt, was hier leider für mich nicht oder kaum der Fall war.

Fazit


Ich würde nicht behaupten, dass "Die Auslese" ein schlechtes Buch ist, aber bei mir ist der Funke absolut nicht übergesprungen und ich bin auch nicht wirklich gespannt, wie es weitergeht (denn natürlich soll dieser Band nur der Auftakt der ganzen Geschichte sein).
Für Einsteiger in das Genre oder jüngere Leser (allerdings nicht zu jung, da es ab und an doch auch recht brutal zugeht) könnte es vielleicht etwas sein, aber ich bin eher mäßig beeindruckt.