Sonntag, 12. Mai 2013

Loslassen

Es muss immer ein Gleichgewicht zwischen Geben und Nehmen bestehen. Wer nur empfängt, aber nichts gibt, kann nicht glücklich werden, ebenso wenig wie jemand, der nur gibt, aber nie etwas empfängt.
Als Menschen müssen wir lernen, Dinge loszulassen, damit sie anderen zu Gute kommen. Wir müssen lernen, unsere Schmetterlinge fliegen zu lassen.


Einen schönen Muttertag!
Alles Liebe,


Dienstag, 7. Mai 2013

"Menschen wie Du und Ich?!" - Was uns Menschen zu Meisterwerken macht

Hallo ihr Lieben ;)

Ich starte gerade eine neue Serie, neben dem Autorinnen-Projekt und zwar soll sie unter dem Motto "Menschen wie Du und Ich?!" stehen.
Was sich dahinter verbirgt? Nun, eigentlich bin ich mir selbst noch nicht hundertprozentig bewusst darüber. Ich möchte mich gerne ganz besonderen Menschen in meinen Zeichnungen widmen. Wer diese besonderen Menschen sind? Wir. Ihr und Ich.
Um das Projekt zum Laufen zu bringen, müsste ich allerdings um eure Mitarbeit bitten. Ich möchte keine Meisterwerke erschaffen, d.h. ich werde schnelle Zeichungen mit allen möglichen Materialien anfertigen, die nicht mehr als 2 Stunden in Anspruch nehmen. Ich möchte zeigen, das wir Menschen schon Meisterwerke sind, sehr verschieden und doch sehr ähnlich.
Am liebsten würde ich Menschen mit verschiedener Herkunkft, unterschiedlichem Alter usw. zeichnen.
Falls ihr Interesse hättet, könntet ihr mir ein Bild von euch zur Verfügung stellen, dass ich dann irgendwie (auch nach Wünschen) als Vorlage für eine ganz individuelle Zeichnung verwende.
Voraussetzungen für ein akzeptables Foto wären:
  • hohe Bildauflösung
  • ein möglichst großes Format
  • das Gesicht sollte gut erkennbar sein, also bitte nicht im vollkommen im Schatten
  • die Lichtsituation sollte stimmig sein, Draußen- oder Drinnenaufnahmen sind erwünscht!
Ob Front-, Dreiviertel- oder Profilansicht ist mir völlig egal.
Die Fotovorlagen gebe ich selbstverständlich nicht an Dritte weiter. Ich speichere sie unter meinen Dateien, mache einen Ausdruck für die Zeichung und lösche die Datei nach Fertigstellung dieser.
Der Ausdruck verschwindet in den Tiefen meines Schreibtisches - und glaubt mir, da findet ihn keiner so schnell :D
Bis jetzt könnte ich Bilder mit folgenden Mitteln anfertigen:
  • Bleistift
  • Tuschestiften
  • Aquarell(stiften)
  • Polychromos (Buntstifte)
  • Derwent (Buntstift) 
Jetzt denkt ihr vielleicht "Waas? Die hat doch gar keine Zeit! Das Autorinnen-Projekt geht ja auch kaum voran!" und ich finde diesen Gedanken auch wirklich berechtigt.
Ich brauche einfach mal Abwechslung und möchte etwas neues versuchen. Ich suche die Herausforderung.

Zuletzt möchte ich noch sagen, dass ich die fertigen Zeichnungen auch zum Verkauf anbieten würde, wenn jemand interessiert wäre. Die Preise würden je nach Zeitaufwand zwischen 5 und 15€ liegen, ich würde das dann mit euch verhandeln.

Ist jemand interessiert beim Projekt mitzuwirken? Kommentiert einfach unter diesem Post oder schreibt mir eine Mail an libriekrystalianna27@gmail.com! Freue mich über Rückmeldung.
Ich warte erst mal ein bisschen ab, ob überhaupt jemand möchte. Falls ja, werden die Zeichnungen immer mal wieder zwischendurch entstehen, man muss also mit Wartezeit rechnen...

Zum Abschluss noch die neuste Zeichnung von mir, nicht erschrecken ;)

 "Sei du selbst", 21x29,7cm, Bleistift/Tusche auf Schoellershammer Zeichenpapier (190g/m²)

Vergleich: von Bredow / Samt

Doppelrezension / Vergleich

"Sehnsuchtsschimmern" von Johanna Samt 
vs. 
"Er ist der Freund meiner Freundin" von Katarina von Bredow 

 

 Inhalt

 

"Sehnsuchtsschimmern"

Ava glaubt an die große Liebe. Egal, was alle anderen davon denken: Sie wartet auf den Richtigen.
Dann begegnet sie ihm - während der Semesterferien an einem See, in dessen Mitte sich die Schwaneninsel befindet. Das muss doch ein Zeichen sein - schließlich binden sich auch Schwäne während ihres ganzen Lebens nur ein einziges Mal!
Der Richtige ist David, der Bruder ihrer Freundin Saskia. Und auch er scheint ein Auge auf Ava geworfen zu haben. Das Problem: Er ist bereits vergeben, an die wunderschöne Sophia. 
Nicht im Traum würde Ava daran denken, eine glückliche Beziehung zu zerstören. Und doch lässt sich nicht leugnen, dass David für sie bestimmt sein muss...

"Er ist der Freund meiner Freundin"

In Emmas Leben entwickelt sich zur Zeit alles prächtig. Endlich hat sie eine eigene Wohnung und ihre Arbeit macht ihr Spaß. In ihrer Clique fühlt sie sich wohl und verbringt viel Zeit mir ihrem besten Freund Markus. Zu ihrem Freundeskreis gehören auch Ellinor, ihre beste Freundin, und Adrian, deren Freund, das glücklichste Paar, das sie kennt. 
Aber dann passiert etwas, das Emmas Leben völlig auf den Kopf stellt: Sie verliebt sich in Adrian. Und er sich in sie.

Vergleich 

Thematik


Die offensichtlichste Gemeinsamkeit der beiden Bücher ist auf den ersten Blick zu erkennen: Protagonistin verliebt sich in jemanden, der bereits in festen Händen ist. Soweit so gut. Das bietet natürlich eine Menge Konfliktpotenzial - besonders in Emmas Fall, da hier auch noch ihre beste Freundin hintergangen wird.

Während bei "Er ist der Freund meiner Freundin" jedoch auch andere Fragen mitspielen - so z.B. die Frage, ob eine platonische Freundschaft zwischen Mann und Frau funktionieren kann und darüber hinaus auch das Thema Drogen - liegt der Schwerpunkt von "Sehnsuchtsschimmern" hauptsächlich auf dem Gedanken, ob es die einzig wahre Liebe gibt und was man dafür opfern darf.

Umsetzung 


Dass "Er ist der Freund meiner Freundin", das übrigens in Schweden spielt, mehrere Handlungsstänge besitzt, lässt sich auch im Umfang des Buches erkennen. Im Vergleich dazu ist "Sehnsuchtsschimmern", dessen Handlung in Hamburg angesiedelt ist, mit seinen knapp 200 Seiten doch um einiges dünner. 

Insgesamt betrachtet sind die Geschichten sich nicht so ähnlich, wie man vielleicht erwarten würde. 
In "Er ist der Freund meiner Freundin" geht es, wie schon der Titel vermuten lässt, sehr intensiv um Gewissensbisse und die Zwickmühle, in die Emma sich begibt.
"Sehnsuchtsschimmern" dagegen hangelt sich an einem roten Faden entlang und erzählt davon, wie Ava versucht, ihre Einstellung beizubehalten und die eigenen Gefühle zu unterdrücken.

Charaktere


Die beiden Protagonistinnen der Bücher haben auf den ersten Blick sehr viele Gemeinsamkeiten.
Beide sind 20 Jahre alt und verdienen Geld als Kellnerinnen, Emma beruflich im Café Miranda, Ava neben dem Studium in einer Kneipe namens Rixx. 
Auch ihre Familiengeschichten ähneln einander dahingehend, dass sie nie die Erfahrung einer heilen Familie gemacht haben. Emmas Eltern haben sich scheiden lassen und sie wuchs bei ihrem Vater auf, Ava lebte bei ihrer Mutter, nachdem ihr Vater gegangen war, und hat darüber hinaus eine enge Beziehung zu ihrer Tante Katja.
Und dann verlieben beide sich in jemanden, der für sie unerreichbar sein sollte.

Trotz dieser äußerlichen Ähnlichkeiten muss ich sagen, dass ich Emma und Ava als sehr unterschiedliche Menschen empfunden habe.
Emma ist ein wenig draufgängerisch. Sie probiert alles aus, lässt sich schnell zu Dingen überreden. Sie ist sehr stolz auf ihre Selbstständigkeit und ihre Freunde bedeuten ihr viel.
Ava dagegen ist eher der zögerliche, ernste Typ. An ihren Überzeugungen lässt sie niemanden rütteln und ihre Vorstellung von Liebe hat hohe Ansprüche und Erwartungen. Über ihren Freundeskreis - falls sie einen hat - erfährt man leider überhaupt nichts. Die einzige Freundin, die auftaucht, ist Saskia, und diese lernt sie erst zu Beginn des Buches kennen. Zwischen den beiden entwickelt sich eine sehr ungleiche und meines Empfindens nach eher oberflächliche Freundschaft.

Wo wir schon beim Thema Freundschaft sind, ist es natürlich unerlässlich, auf Emma und Ellinor zu sprechen zu kommen. Hierzu muss ich leider sagen, dass ich die Beziehung zwischen den beiden sehr merkwürdig gefunden habe. Es gab kaum Szenen, in denen man überhaupt etwas darüber erfahren konnte. Dafür, dass sie angeblich schon lange beste Freundinnen waren, erschien mir ihr Umgang miteinander irgendwie wenig vertraut. Für mich kam auch nicht wirklich heraus, dass Elli Emma besonders viel bedeutet. Ihre Freundschaft zu Markus hingegen stand deutlich mehr im Vordergrund. Im Hinblick auf den Titel und das Thema des Buches finde ich, dass Emmas und Ellinors (angebliche) Freundschaft viel zu wenig behandelt wird und unglaubwürdig wirkt. Auch wie sich das nach den Geschehnissen des Buches für die beiden entwickeln würde, ist mir schleierhaft.

Zuletzt zu den beiden Herzensbrechern. 
Da haben wir Adrian ("Er ist der Freund meiner Freundin"), der darunter leidet, dass seine Freundin Ellinor immer wieder Beweise für seine Liebe verlangt, und der Emma trotz schlechten Gewissens nicht widerstehen kann. In meinen Augen ist er es, der im Buch vielleicht die größte Entwicklung durchmacht, denn am Ende ist er bereit, Entscheidungen konsequent einzuhalten.
In "Sehnsuchtsschimmern" hat Ava es auf David abgesehen. Dafür, dass er ihre große Liebe sein soll, auf die sie so lange gewartet hat, bleibt er eher blass. Er wird fast ausschließlich mit den Attributen "blond" und "braungebrannt" gekennzeichnet, nicht zu vergessen, dass er scheinbar fürchterlich gut riecht. Er wirkte auf mich ein wenig wie der typische Traumtyp aus Kitschromanen und war mir von seiner Art her unsympathisch.

Fazit


Schlussendlich muss ich sagen, dass mich beide Bücher nicht wirklich überzeugen konnten.

In "Er ist der Freund meiner Freundin" blieb die Freundschaft von Emma und Ellinor zu wenig beachtet. Ein Grund für meine eher mäßige Begeisterung ist wohl auch, dass ich mich mit Emmas Lebenseinstellung absolut nicht identifizieren konnte. Das Ende der Geschichte hat mich sehr unzufrieden zurückgelassen.

"Sehnsuchtsschimmern" bot die sympathischere Protagonistin, die jedoch sehr schnell von ihren bis dahin so unerschütterlichen Prinzipien abkam und über die man als Leser recht wenig Hintergrundwissen bekommen hat. 

Bei beiden Büchern halte ich eine Altersempfehlung ab 15 für angemessen.

Im Gesamteindruck hat mir "Sehnsuchtsschimmern" ein wenig besser gefallen. Es ist eine nette Lektüre für zwischendurch, wenn man die Erwartungen nicht zu hoch steckt.

Montag, 6. Mai 2013

Die weiße Möwe - Lena Klassen

 Rezension zu "Die weiße Möwe" von Lena Klassen

  • Broschiert, 510 Seiten
  • Verlag: Neufeld Verlag; Auflage: 2 (30. April 2013)
  • ISBN: 9783937896588

Inhalt


Dürfen wir zurückkommen?, fragten sie. Irgendwann, jetzt oder bald oder am Ende der Zeiten?
Da gab er denen, die die Gabe der Liebe und das Geschenk der Freude verachtet hatten, die Gabe der Sehnsucht, als Schmerz und als Hoffnung.
Allein diese Sehnsucht, sagte Rin, wird euch mit Rinland verbinden. Und wenn sie stark genug ist, wird sie euch hierhin zurückbringen.
(S. 7)

Als Bruder und Freunde der 16-jährigen Mino sich mit einem Schiff aufmachen wollen, um Rinland zu finden, versucht sie, die gefährliche Reise aufzuhalten. So hindert sie Blitz, ihren besten Freund, in den sie heimlich verliebt ist, daran mitzukommen, als die anderen schließlich doch in See stechen.
In seinem Zorn reißt der Junge von zu Hause aus, um sich in ein anderes Abenteuer zu stürzen. Dabei fällt er jedoch schon nach kurzer Zeit Räubern in die Hände.
Mino findet sich plötzlich bei einem Riesen wieder und leidet an einem Gedächtnisverlust.
Und das ist erst der Anfang...


Meine Meinung


Fantasy und Christentum? Da ziehen die Leute schnell die Augenbrauen hoch. Das geht nicht?! Lena Klassen beweist, wie gut es tatsächlich geht.
Ihre Geschichte hat fantastische, märchenhafte Züge und verarbeitet gleichzeitig biblische Motive und christliche Werte - und das mit einer Leichtigkeit, die diese Inhalte als Einladung verstehen lässt, ohne sie dem Leser aufdrängen zu wollen.
Den Auftakt der Rinland-Trilogie im selben Atemzug zu nennen wie "Die Chroniken von Narnia" von C.S. Lewis, halte ich durchaus für angemessen.

Der Klappentext verrät nur einen winzigen Bruchteil des Buches. Als ich ihn zum ersten Mal las, war ich mir nicht sicher, was da auf mich zukommen würde.
Es ist schwer zu beschreiben, worum es tatsächlich geht, ohne Wesentliches vorwegzunehmen. An dieser Stelle nur so viel: Es lohnt sich!

Zu Beginn habe ich mich ein bisschen schwer damit getan, trotz der häufig wechselnden Perspektiven (in der dritten Person) Nähe zu den Charakteren zu gewinnen, doch das ist offenbar Gewöhnungssache und hat sich nach einer Weile gelegt.
Inzwischen sind mir sämtliche Figuren - inklusive des ein oder anderen Bösewichts - ans Herz gewachsen und ich bin froh, dass es noch zwei weitere Bände gibt. Man sollte es nicht glauben, aber hier sind auch knapp 500 Seiten schlicht und ergreifend nicht genug :-)
Jeder Charakter zeigt eine unverwechselbare Persönlichkeit und konnte vor meinem inneren Auge lebendig werden.

Ich würde nicht unbedingt behaupten, dass das Buch ein Pageturner ist. Die Spannung kommt sicherlich nicht zu kurz, aber was ich als noch wichtiger empfunden habe, sind die leisen Töne, die bewegenden Momente, das ZwischendenZeilen und die Bedächtigkeit.

Was nicht unerwähnt bleiben darf: der Schreibstil. Ich liebe ihn!
Das Zitat, das ich für die Inhaltsangabe gewählt habe, stammt aus dem Prolog, der in seinem Stil deutlich an die Bibel angelehnt ist. Der Rest des Buches ist ebenfalls wunderschön geschrieben, jedoch anders und flüssiger zu lesen.

Um zuletzt noch einmal zu den Parallelen zur Bibel zu kommen: Es gibt sie definitiv und ihre Umsetzung hat mir sehr sehr gut gefallen. Ich glaube aber nicht, dass man bibelfest sein muss, um in diesem Buch einen Schatz zu erkennen. Und die Sehnsucht nach Rinland spiegelt für mich ein Gefühl wider, das in jedem Menschen verwurzelt ist - welchen Glauben auch immer er haben mag.

Fazit


Es gibt viele Bücher, die ich liebe, aber nur wenige von ihnen haben mich auf diese Weise berührt.
"Die weiße Möwe" hat mir das Gefühl gegeben, mittendrin zu sein. Ich habe oft lächeln müssen, manchmal um das Leben der Charaktere gezittert und immer wieder haben mich Worte und Begebenheiten des Buches direkt ins Herz getroffen.
Eine wunderschöne Geschichte mit viel Tiefe und Wärme. Ich bin beeindruckt.




Ich bedanke mich beim Neufeld Verlag!

Freitag, 3. Mai 2013

Sophie Scholl

Hallo :)

Schon wieder etwas von mir... Liegt aber nur daran, dass man schell fertig ist, wenn in einem Bild viele schwarze Flächen sind -  und man mit Kohle arbeitet.
Zur Person muss ich wohl nicht groß was sagen, sie sollte bekannt sein.
Evi war etwas erstaunt, dass ich Sophie Scholl gezeichnet habe, da ich ja ansonsten meist Stars zeichne/male. Ich bin gerade dabei, mir zu überlegen, wie ich meinen Bildern Tiefe verleihe. Stellt euch also darauf ein, dass demnächst vielleicht öfters für mich untypische Bilder auf dem Blog auftauchen...

"Sophie Scholl", 21x29,7cm, Bleistift und Kohle auf Schoellershammer Zeichenpapier (190g/m²)

Ein schönes Wochenende euch allen!
Miriam

Donnerstag, 2. Mai 2013

Im Netz des Verbrechens - Olga A. Krouk

Rezension zu "Im Netz des Verbrechens" von Olga A. Krouk


 Verlag: Egmont LYX
ISBN: 978-3-8025-8641-5
Seitenzahl: ca. 400 Seiten, kartoniert mit Klappe

Inhalt


Als alles darauf hin deutet, dass ihre Freundin Pyschka nach Deutschland entführt worden ist, verlässt Juna ohne zu zögern St. Petersburg, um sie zu finden. Doch dann gerät sie selbst in die Hände grausamer Menschenhändler, für die sie eine ganz besondere Bedeutung zu haben scheint. Ihre letzte Hoffnung ist Nick, der ihr seine Hilfe anbietet und zur Flucht aus dem Lager verhilft. Doch wie könnte sie ihm vertrauen? Schließlich arbeitet er für die Entführer...


Meine Meinung


Wie schon "Im Visier des Todes" stecken diese über 400 Seiten voller Spannung, Rätsel und Romantik.
Das Buch kann auch unabhängig vom ersten Teil gelesen werden, ich persönlich würde jedoch empfehlen, beide zu lesen. Mir hätte andernfalls definitiv etwas gefehlt.

Zwar tauchen bekannte Gesichter und Zusammenhänge wieder auf, doch im Vordergrund der Handlung stehen diesmal Nick (an den die "Im Visier des Todes"-Kenner sich ebenfalls noch erinnern dürften) und Juna, eine junge Russin. Als Protagonistin beweist sie viel Tiefe und liebenswerte Eigenarten.
Zu einigen alten kommen auch viele neue Nebenfiguren dazu, allesamt überzeugend und geradezu lebensecht dargestellt und oftmals undurchschaubar.

Das Lesen erfordert ein gewisses Maß an Konzentration. Sehr schnell können einem wichtige Details entgehen und das Kombinieren hemmen. Das Netz der verschiedenen Stränge ist dicht und verwirrend. Bis zum Ende tappt man in vielerlei Hinsicht im Dunkeln.
Wer Überraschungsmomente liebt, ist bei Olga A. Krouk zweifellos an der richtigen Adresse!

Wunderbar stellt dieses Buch auch die beiden Kulturen einander gegenüber. Da kommt es nicht selten zu amüsanten Verständigungsschwierigkeiten...


Fazit


Anders als der Vorgänger, aber ebenso spannend, überraschend, vielseitig und durchdacht. Starke Charaktere, unvorhersehbare Wendungen und Gefahren, die allzu real erscheinen, machen "Im Netz des Verbrechens" zu einem Feuerwerk von einem Thriller.



Für Leseexemplar und eine tolle Leserunde bedanke ich mich beim Leser-Welt-Forum, dem Verlag und der Autorin!

Mittwoch, 1. Mai 2013

Adele³

Hallo liebe Leser :)

Mal wieder etwas Neues von mir, allerdings etwas, womit ich sehr, sehr unzufrieden bin.
Ich habe meine neuen Buntstife getestet ;)
Vielleicht könnt ihr erkennen, dass die Zeichnung eigentlich die Sängerin Adele darstellen sollte. Falls ihr sie nicht erkennt - ich nehme euch das nicht übel :D

"Adele", DIN A3, Polychromos auf idena Zeichenkarton (190g/m²)

Warum zeichne ich manche Leute eigentlich so oft? Ich weiß nicht. Das Lustige bei den 3 Adeles ist, dass keine von ihnen ihr wirklich ähnlich sieht. Mein Vater hört gerne Musik von Adele, deswegen befinden sich auch alle drei Zeichnungen in seinem Besitz :D



 Hier noch ein paar Bilder vom Prozess:






Einen schönen restlichen Maifeiertag euch allen!