Freitag, 31. Januar 2014

Neuzugänge

Neuzugänge 1.-31. Januar 2014

Endlich lohnt es sich mal wieder, meinen Neuzugängen einen Post zu widmen - und noch dazu einen wirklich beachtlichen, denn diesmal sind (wie eigentlich immer) ganz tolle dabei:


"The Bone Season" von Samantha Shannon
Ein Rezensionexemplar, auf das ich schon wahnsinnig gespannt bin. Hatte auf meiner Wunschliste einen sehr hochrangigen Platz und bisher hab ich noch nichts Schlechtes darüber gehört. Wird auf jeden Fall als Nächstes in Angriff genommen; ich hoffe, dass ich noch dieses Wochenende beginnen kann.

Bei dem Buch hatte ich das Glück, es bei Danis Coverraten auf Buchbgegnungen zu ergattern. Ich hab vor einer ganzen Weile einige Ahern-Bücher hintereinander aus der Bücherei ausgeliehen, die mir insgesamt sehr gut gefallen haben (außer "PS Ich liebe dich", das mag ich irgendwie nicht) und jetzt hab ich mein erstes eigenes Buch von der Autorin :)

Der einzige Neuzugang, den ich schon durch habe. Ich hatte das Buch für eine Leserunde auf LB bekommen und hatte recht hohe Erwartungen. Gefallen hat es mir dann leider nicht wirklich - vielleicht habt ihr die Rezension schon entdeckt. Ist schon wieder weiter vertauscht.

Streng genommen ein Neuzugang von letztem Jahr, der mich aber erst in diesem Monat erreicht hat - es war nämlich ein Adventskalendergewinn. Ich bin neugierig, womit die Autorin mich diesmal überrascht. "Lamento" hat mir von ihr gut, "Nach dem Sommer" nicht wirklich gefallen. Ich werde daher einfach mal abwarten, wie es mir dieses Mal ergeht.

Noch ein Rezensionsexemplar, das ich aber beinahe schon durch habe. Ich schaue mal, ob ich die Rezension dieses Wochenende schreiben kann.
Eine tolle Märchenadaption - mehr sage ich noch nicht dazu ;)

Und zuletzt...

"Der Schneekristallforscher" von Titus Müller 
Das Buch wird auch vom SCM Shop verkauft (wo ich arbeite), sodass ich mir jetzt ein Exemplar geschnappt habe. Klang einfach schön und es hat ein total samtig weiches Cover :)

Unterwegs ist auch noch das ein oder andere und auch wenn ich längst nicht so viel lesen kann, wie ich gerne würde, bin ich doch zuversichtlich, dass ich 2014 noch einige Seiten umblättern werde...

Sonntag, 26. Januar 2014

Noch ein Vergleich

Hallo ihr Lieben :)

Da ich ab Montag erst mal ein paar Tage weg sein werde, poste ich heute mal wieder einen Vergleich zwischen 2010 und 2013, diesmal nicht Ganzfiguren wie beim letzten Mal, sondern Porträt/Bruststück :) Es ist doch immer wieder schön zu sehen, dass man doch irgendwie Fortschritte macht, auch wenn es einem nicht wirklich so vorkommt...

"Vergleich April 2010/Oktober 2013"
Also, mich bringt's irgendwie zum Lachen :D

Und dann habe ich noch das hier:


Naaa, zu welcher Zeichnung gehört das? Ich nehme mal nicht an, dass ihr das wisst (zumindest die allermeisten von euch)... Also hoffe ich, dass ihr diesem Link folgt ;)
Früher habe ich es immer gehasst, ordentlich vorzuzeichnen. Aber ich habe inzwischen gemerkt, dass eine "gute" Vorzeichnung das A und O einer vielversprechenden Zeichnung ist. Sonst kann es zum Beispiel zu Platzmangel kommen oder zu total verrutschten Proportionen und falscher Anatomie.
Also, liebe Zeichner unter euch, macht immer brav eine Vorzeichnung damit ihr euch gut orientieren könnt :D

Das war's auch schon.

Eine schöne Woche!
Miriam

Eve & Adam - Michael Grant und Katherine Applegate

Rezension zu "Eve & Adam" von Michael Grant und Katherine Applegate

Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
Verlag: Ravensburger Buchverlag; Auflage: 1 (1. Dezember 2013)
ISBN-13: 978-3473401048

Inhalt

 

"Ich will das linke Auge ausradieren, da fällt mir plötzlich das Plakat mit den Eselsohren ein, das im Zeichensaal hängt: Kreativität heißt, eigene Fehler zuzulassen. Kunst heißt, zu wissen, welche man behalten soll." (S. 157 f.)
Nach einem schweren Unfall findet sich Evening Spiker im Krankenhaus wieder. Doch bevor sie realisieren kann, was passiert ist, taucht ihre Mutter auf der Bildfläche auf und drängt darauf, Eve in ihre Privatklinik zu verlegen.
Dort macht Eves Genesung erstaunlich schnelle Fortschritte.
Um ihr die Langeweile zu verteiben, setzt ihre Mutter sie auf eine neue Software an, mit der man den perfekten Menschen kreiren kann.
Eve findet schnell Gefallen daran, ihren vollkommenen Adam zu erschaffen. Doch es kommt wie es kommen musste und plötzlich stehen sich die beiden leibhaftig gegenüber.

 © Ravensburger Verlag

Meine Meinung


Dieses Buch war von Anfang an eine Reihe von Auf und Abs für mich.
Vor etwa einem Jahr stieß ich auf das englische Original, war sofort von Cover und Klappentext angetan und hoffte auf eine Übersetzung.
Nun war es endlich so weit und auf den ersten Blick war ich enttäuscht. Das deutsche Cover wollte mir so gar nicht gefallen, mit dem perfekten Frauengesicht vorne drauf - obwohl es doch um Adam geht - und den sanften Rosatönen. Als ich das Buch dann aber in Händen hielt, schlug der negative Eindruck in Begeisterung um: Das leicht transparente Material des Schutzumschlags und das Cover, das sich noch darunter verbirgt, sind wirklich sehr gelungen. 
Aber genug der Äußerlichkeiten...

Bei der Geschichte an sich verliefen meine Gefühle genau umgekehrt. Zuerst war ich sehr überzeugt von dem gut lesbaren Schreibstil und habe mich sehr über den Perspektivwechsel der Ich-Erzähler gefreut.
Danach jedoch wurden meine Erwartungen leider nicht mehr erfüllt.

Bei dem Buch handelt es sich nicht um eine Dystopie. Die Geschichte beschäftigt sich lediglich mit einem möglichen wissenschaftlichen Fortschritt.
Ich weiß, dass es ein Jugendbuch ist und man die Maßstäbe daher vielleicht nicht zu hoch ansetzen darf, aber ich hätte mir doch gewünscht, dass die Thematik mehr vertieft wird und moralische Bedenken deutlicher hervortreten.

Auch die Charaktere haben mich leider überhaupt nicht überzeugen können.
Eve hat für mich kaum Gestalt angenommen. Sie ist reich und joggt gern - das war es schon fast an Informationen, die ich von ihr bekommen habe.
Solo, ein weiterer Protagonist, war zwar ein wenig authentischer, hat in meinem Kopf aber auch nicht wirklich ein Gesicht bekommen.
Adam hat im Endeffekt beinahe eine Statistenrolle eingenommen. Er taucht erst sehr spät auf und wird dann auch relativ komplikationslos wieder beiseite geschoben.
Am meisten von allen mochte ich da noch Eves beste Freundin Aislin. Die war zwar nicht unbedingt sympathisch, hatte aber wenigstens eine Persönlichkeit.

Eves Liebesgeschichte kam in meinen Augen aus dem Nichts und ich konnte sie ihr nicht abkaufen. Bei keinem der Beteiligten habe ich verstanden, warum er/sie sich verliebt haben sollte und von Gefühlen hab ich nichts gespürt.

Die Spannungskurve lässt sich am besten als holter-di-polter beschreiben.
Ich hatte an keinem Punkt wirklich das Gefühl, dass irgendjemand ernsthaft in Gefahr schweben könnte. Die Erkenntnisse, die die Figuren im Laufe des Buches, über die Vergangenheit bekommen, waren nicht unbedingt vorhersehbar, aber auch nicht so spektakulär, dass sie für mich das Ruder herumreißen konnten.

Fazit

 

Obwohl ich wirklich gerne schreiben würde, dass mir das Buch so gut gefallen hat, wie ich es mir erhofft hatte, ist leider das Gegenteil der Fall.
Bis auf sehr wenige Stellen ist bei mir nichts hängen geblieben, die Charaktere erschienen mir blass und farblos. Die Geschichte hat mich einfach nicht berührt.
Es tut mir ehrlich leid, wenn ich die Rezension jetzt so überfliege und merke, wie negativ alles klingt. Ich denke nicht, dass die Geschichte schlecht ist, bin aber von der Umsetzung doch sehr enttäuscht.
Trotzdem werde ich nicht sagen, dass das Buch auf keinen Fall weiterzuempfehlen ist, denn ich bin mir sicher, dass es seine Leser finden wird und der ein oder andere mehr damit anfangen kann als ich.


 
 Mein Dank für das Rezensionsexemplar für die Leserunde geht an:

Sonntag, 19. Januar 2014

Die Bestimmung - Veronica Roth

Rezension zu "Die Bestimmung" von Veronica Roth

Gebundene Ausgabe: 480 Seiten
Verlag: cbt (19. März 2012)
ISBN-13: 978-3570161319
Originaltitel: Divergent
Band 1 von 3

Inhalt


Beatrice ist eine Altruan und gehört damit zur Fraktion der Selbstlosen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, ganz und gar für andere zu leben, sich selbst und die eigenen Wünsche in den Hintergrund zu stellen und die Regierung zu bilden - denn wer könnte besser herrschen als Diejenigen, die nicht egoistisch sind?
Doch es gibt noch vier weitere Fraktionen in der Gesellschaft: die freundlichen Amite, die klugen Ken, die wahrheitsliebenden Candor und die mutigen Ferox.
Im Leben eines jeden Jugendlichen kommt der Tag der Bestimmung, an dem er selbst entscheiden kann, wohin er gehören will.
Beatrice steht vor einer schweren Wahl. Das ihr Eignungstest ein sehr beunruhigendes Ergebnis liefert, macht die Sache kein bisschen leichter...  


Meine Meinung


"Die Bestimmung" gehört zu den Büchern, die mir lange Zeit gar nicht aufgefallen sind, weil mich das Cover irgendwie nicht angezogen hat und ich es als Einheitsbrei verurteilt habe. Nur durch ein Gewinnspiel auf LB wurde ich richtig darauf aufmerksam und war vom Klappentext sofort überzeugt. Und dann hatte ich tatsächlich das große Glück, gleich beide ersten Bände zu bekommen.
Jetzt, wo bald der erste Teil in die Kinos kommt, wollte ich nicht mehr länger warten, denn Buch vor Film ist eigentlich immer meine Devise.

Ich könnte diese Rezension eigentlich mit einem einzigen Satz zusammenfassen: Ich liebe Dystopien und im Speziellen liebe ich nun diese Dystopie.
Es hat schon seine Gründe, dass diese Trilogie so viel Anklang findet!

Die Geschichte besticht durch tolle Charaktere, allen voran natürlich Tris und Four, die starke Persönlichkeiten sind und dem Leser sehr schnell ans Herz wachsen. Tris als Ich-Erzählerin ist sehr überzeugend und nimmt einen mit - ganz tief ins Geschehen hinein.
Hinzu kommen ein lebendiger Schreibstil, originelle und faszinierende Ideen und viel Action sowie eine wunderbare Liebesgeschichte.

Ab und zu geht es in dem Buch auch recht brutal zu, was jedoch nicht zur Unterhaltung dienen soll, sondern einfach verdeutlicht, dass es nicht um ein Spiel einer verschrobenen Gesellschaft sondern im wahrsten Sinne des Wortes um Leben und Tod geht. 

Die Thematik, ob man Menschen auf bestimmte Persönlichkeitsmerkmale festnageln kann, wie Dinge wie Mut oder Selbstlosigkeit definiert werden können und wo die Grenze beginnt, an der gute Eigenschaften sich ins Negative verkehren, ist fantastisch umgesetzt und stimmt nachdenklich.
Auch die Auseinandersetzung mit eigenen Ängsten geht sehr tief.

Fazit


"Die Bestimmung" ist eine fantastische Dystopie, die ich in einer Wiederholung meines Lebens viel eher lesen würde. 
Es wird eine perfekte Mischung aus Spannung, Liebe und Philosophie zwischen den Zeilen hergestellt.
Ich bin sehr gespannt auf Band 2 und auf die filmische Umsetzung!

Samstag, 18. Januar 2014

Pause

Hallo zusammen :)

Ich muss euch (leider?!) mitteilen, dass ihr in der nächsten Zeit vorraussichtlich nichts von mir zu sehen bekommen werdet. Am 31.März muss ich meine Facharbeit abgeben. Ich schreibe sie in Kunst und darin ist ein praktischer Teil inbegriffen. Langsam fürchte ich, dass ich mir ein bisschen viel vorgenommen habe (ich bin nicht so bescheiden, wie mir immer gesagt wird, glaubt mir). Aber ich werde das in den nächsten 2 einhalb Monaten hinter mich bringen und dann... bin ich bereit, wieder nach Farbe und Pinsel zu greifen. Habe ich erwähnt, dass 2014 ein buntes Jahr wird?! Die Farbe und ich, das ist schon eine schwierige Sache...

Alles, alles Liebe + habt alle ein schönes Wochenende!
Miriam

P.S.: Falls Interesse besteht, kann ich hier auf Dreaming till Midnight ein paar seeeehr alte Zeichnungen posten - sehr amüsant, kann ich euch versprechen...

Donnerstag, 16. Januar 2014

Auslosung

Guten Abend zusammen :)

Obwohl ich ein bisschen im Stress bin, habe ich natürlich an die Auslosung unseres Neujahrs-Gewinnspiels gedacht.
Wegen des Zeitdrucks habe ich random.org eine Zahl wählen lassen und dann die Kommentare einfach von oben durchgezählt.

Vor der Auflösung noch die bombastische Nachricht:
Im Laufe der Verlosung hat sich die Zahl unserer Leser mehr als verdoppelt (!!!)
Wir hoffen natürlich, dass der ein oder andere auch in Zukunft ab und zu vorbeischauen wird.

Und jetzt wollen wir euch nicht länger auf die Folter spannen. Die magische Zahl ist:


Und Kommentar Nummer 20 stammt von...

Le FaBook / Leslie!

Herzlichen Glückwunsch an dich und wir sind sehr gespannt, welches Buch du dir aussuchst!

Sonntag, 12. Januar 2014

Linna singt - Bettina Belitz

Rezension zu "Linna singt" von Bettina Belitz



Gebundene Ausgabe: 508 Seiten
Verlag: Script5 (10. September 2012)
ISBN-13: 978-3839001394

Inhalt

Jeder von ihnen ist stärker als ich. Zusammen sind sie eine Armee. Es gibt keine schlimmeren Feinde als jene Menschen, die einst deine Freunde waren. Ich bin mutterseelenallein. (S. 168)
Fünf Jahre ist es her, seit Linna zum letzten Mal mit ihrer Band auf der Bühne stand. Nun soll es noch einmal einen Auftritt für die fünf geben. Geprobt wird in einer Hütte in den Bergen.
Linna hätte eigentlich keinen Grund, der Einladung zu folgen, da sie selbst es war, die die Band auflöste und seitdem - was jedoch niemand weiß - nicht auch nur einen Ton gesungen hat.
Dennoch kann sie es sich nicht nehmen lassen, ihre alten Freunde wiederzusehen, hofft sie doch immer noch auf eine Aussprache mit Falk - darüber was in jener Nacht vor so langer Zeit zwischen ihnen passiert ist.
Doch was als harmlose Bandprobe geplant war, wird schnell zum zermürbenden Psychospiel für alle Beteiligten...

© script5

Meine Meinung

 

Ich hatte bisher noch keines der Bücher von Bettina Belitz gelesen. Ich hatte immer mit der Splitterherz-Trilogie geliebäugelt, habe aber gezögert, einen weiteren Dreiteiler zu beginnen. Als "Linna singt" erschien, war mir klar: Das wird zuerst gelesen.
Was dabei herum gekommen ist? Okay, los geht's:

Dieses Buch ist auf jeden Fall alles andere als ein Gute-Laune-Heile-Welt-Buch. Die Charaktere haben Macken und Fehler und jeder von ihnen trägt seine eigene Last, die die Vergangenheit ihm aufgebürdet hat.
Gerade das ist es, was Figuren in Büchern glaubhaft und vielschichtig macht. Es gibt keine perfekten Menschen und auch wenn es ab und zu ganz nett sein kann, über welche zu lesen, ist es mir lieber, wenn das auch in der Welt der Literatur so ist.

Die Geschichte ist sehr gut geschrieben und spannend aufgebaut. Die Atmosphäre wird immer drückender und bedrohlicher und man rätselt fieberhaft, was denn nun wirklich zwischen den Freunden und im Leben jedes einzelnen von ihnen vorgefallen ist und wer von ihnen es ist, der den immer gefährlicheren Keil zwischen sie treibt.
Allerdings war ich mit der Auflösung nicht hundertprozentig zufrieden. Irgendwie verpufften die Geheimnisse so nach und nach. Das ein oder andere hätte vielleicht noch ein wenig dramatischer gelüftet werden können - womit ich allerdings nicht sagen will, dass es im Buch zu wenig Dramatik gibt, denn das wäre gelogen. 

Mit dem Epilog kann ich noch immer nicht so ganz leben. Ich glaube, es hätte mir persönlich besser ohne gefallen. Die Botschaft, die damit wohl zum Ausdruck gebracht werden soll, kam meiner Meinung nach schon vorher deutlich genug heraus.

Fazit

 

"Linna singt" ist ein beeindruckend gestricktes Buch mit überzeugenden Charakteren, Spannung und einem Grundton von Melancholie.
Ich habe mich während des Lesens nie gelangweilt, sondern wurde mit in die Ereignisse hineingezogen.
Abgesehen von ganz wenigen Dingen - wie dem Epilog - war für mich alles rundum stimmig.
Daumen hoch für eine beeindruckend aufgefädelte Geschichte!