Mittwoch, 31. Juli 2013

Isabell Schmidt

Hallo Leute (:

Heute teile ich das Geburtstagsgeschenk für meine Mama mit euch ;)
Wer Isabell Schmidt nicht kennt: Sie ist die Zweiplatzierte der letzten Staffel von "The Voice of Germany". Normalerweise kann ich Casting-Shows echt nicht ab - muss einfach dazu gesagt werden.
Zur Zeichnung: Ich habe etwa 10 Stunden und 20 Minuten daran gearbeitet, letzten Endes bin ich am Teppich schier verzweifelt, ich hoffe, das fällt nicht so ins Auge...

"Isabell Schmidt", Bleistift auf A3-Zeichenpapier (irgendeiner Billigmarke, ich glaube idena :D)

Hier noch ein paar W.I.P.-Fotos:






Ach, ja. Was ich noch sagen wollte, da sich für die mysteriöse Autorin-Zeichnung noch nicht so wirklich viele interessieren (eine Person?!), werde ich sie erst mal zeichnen, auf dem Blog zeigen und eventuell will dann ja irgendwer noch an einer Verlosung teilnehmen...

Alles Liebe, ich hoffe, ihr genießt den Sommer mit guter Lektüre!
Miriam

Neuzugänge

Neuzugänge 16.-31. Juli

Und mal wieder ist es Zeit, meine Neuzugänge zu präsentieren. Sechs an der Zahl sind es schon wieder. Dabei wollte ich doch wirklich wirklich wirklich mal kürzer treten :D
 

"Mein Herz zwischen den Zeilen" von Jodi Picoult und ihrer Tochter habe ich gewonnen und bin schon sehr sehr gespannt darauf. Die Idee finde ich einfach klasse! Und darum geht's:

»Hilf mir« - Deliah kann es kaum fassen, als sie diese Nachricht in ihrem Lieblingsbuch findet. Offensichtlich hat Oliver, der umwerfend gut aussehende Prinz der Geschichte, die Bitte speziell für sie hinterlassen. Und tatsächlich: Schnell stellen die beiden fest, dass sie über die Grenzen der Buchseiten hinweg miteinander sprechen können. Doch das reicht ihnen schon bald nicht mehr aus. Oliver ist schon lange genervt von seinem Märchen, das er immer wieder durchspielen muss, sobald ein Leser das Buch aufschlägt. Und er findet Gefallen an Deliah, die so anders ist als die langweilige Prinzessin Seraphima, die er sonst immer küssen muss. Da ist es doch klar, dass er endlich zu ihr will! Und Deliah: Die hat sich längst Hals über Kopf in ihren Märchenprinzen verliebt. Und ist begeistert von der Idee, Oliver aus dem Buch herauszuholen. Doch wie können die beiden es schaffen, die Grenzen zwischen ihren so unterschiedlichen Welten zu überwinden? (übernommen von amazon)

"Von wegen Liebe" von Kody Keplinger habe ich mir ertauscht. Ab und zu brauche ich einfach etwas Seichtes für zwischendurch :)

"Ballade - Der Tanz der Feen" von Maggie Stiefvater gab es gerade günstig, weil es den PAN Verlag ja leider nicht mehr gibt. Ich würde es dann gern mit "Lamento", das ich vor kurzem beendet habe, in eine Doppelrezi packen. Falls sich also jemand gewundert haben sollte, wo die Rezension dazu bleibt - kommt noch.

"Während ich schlief" von Anne Sheehan hat ewig auf meiner Wunschliste gestanden und konnte jetzt endlich ertauscht werden. Ich freue mich schon sehr darauf!

"Libellenprinzessin" von Julia Golding habe ich jetzt durch einen etwas dummen Zufall doppelt (falls also jemand tauschen möchte, bitte melden). Hab ich mir aber schon ebenso lange gewünscht wie "Während ich schlief" und bin echt gespannt.

und zuletzt "Das Meer der Seelen" von Jodi Meadows, einer meiner dringendsten Wünsche, ebenfalls ertauscht.

Also wenn man sieht, dass ich von meinen ganzen Neuzugängen nur einen einzigen gekauft und alle anderen getauscht bzw. gewonnen habe, ist das Resultat doch gar nicht so schlecht :D

Habt ihr schon was davon gelesen? Was sollte ich dringend in Angriff nehmen? 

Night School - C.J. Daugherty

Rezension zu "Night School - Du darfst keinem trauen" von C.J. Daugherty

 

Gebundene Ausgabe: 464 Seiten
Verlag: Oetinger (Juli 2012)
ISBN-13: 978-3789133268

Band 1 (von 5)

Inhalt


Als Allie zum dritten Mal in Folge von der Polizei festgenommen wird, wissen ihre Eltern keine Lösung mehr. Sie schicken sie in ein Internat, von dem sie nie zuvor gehört hat: Cimmeria.
Zu ihrem eigenen Erstaunen lebt Allie sich sehr schnell ein, doch schon bald nach ihrer Ankunft entdeckt sie, dass in dieser Schule geheimnisvolle Dinge vor sich gehen. 
Was ist die Night School, die nur einige Schüler besuchen - darunter auch Sylvain und Carter, die beide ein Auge auf Allie geworfen haben -, und warum darf niemand darüber reden?
Als ein Mord geschieht und Allie unter Verdacht gerät, wird es für sie wichtiger denn je, endlich Antworten zu finden.

© Oetinger Verlag

Meine Meinung


Nach einer gefühlten Ewigkeit bin ich endlich dazu gekommen, die Night-School-Reihe zu beginnen.
Ich muss sagen, dass ich etwas komplett anderes erwartet hatte, aber trotzdem hat mir der erste Band durchaus gut gefallen.

Den Anfang des Buches habe ich ehrlich gesagt als sehr schleppend empfunden.
Allie kommt nach Cimmeria und wacht hundertmal in ihrem neuen Zimmer auf, isst hundertmal im Speisesaal, lernt hundertmal in der Bibliothek.
Schon in der Schulordnung liest sie von der geheimnisvollen "Night School", über die unter keinen Umständen gesprochen werden darf, fragt sich aber seltsamerweise noch nicht, was das denn wohl sein könnte, sondern verhält sich eher desinteressiert.
Für mich hat es einen Ticken zu lang gedauert, bis endlich Spannung aufkam, doch als es soweit war, gefiel mir die Geschichte schlagartig besser.

Es gibt auf jeden Fall eine Menge Rätsel, die natürlich nicht gleich in Band 1 aufgelöst werden, den Leser aber stetig am Ball bleiben lassen. Dennoch merkt man meiner Meinung nach deutlich, dass die Handlung eben auf fünf Teile ausgelegt ist und so teilweise unnötig gedehnt wird.
Ich bin sehr gespannt darauf, was nightschoolmäßig noch alles auf uns zukommt, aber trotzdem wäre ich dafür, das Erzähltempo etwas anzuziehen.

Die Charaktere haben mir insgesamt gut gefallen, auch wenn ich mich nicht besonders gut in sie hineinversetzen konnte.
Es hat mich gewundert, dass Allie erst fünfzehn sein soll (und hoffe, dass sie in den Folgeteilen noch älter wird) und es war mir ein wenig rätselhaft, warum Sylvain und Carter sich so schnell um sie reißen.
Von Liebe würde ich da bis jetzt auch noch nicht sprechen. Allie zumindest erscheint mir da sehr flatterhaft und dass sie große Gefühle für einen der beiden hätte, nehme ich ihr noch nicht so richtig ab.

Fazit


Der erste "Night School"-Band hat mir trotz einiger Längen und einer ein wenig unausgereiften Protagonistin gut gefallen. Ich möchte auf jeden Fall wissen, wie es weitergeht und denke, dass es für die Fortsetzungen noch Potenzial nach oben gibt.

Montag, 29. Juli 2013

Avril?!

Hallo :)

Hier eine kleine Tuschezeichnung von mir, Mund und Nase sind etwas verrutscht (bitte nicht nach der Vorlage suchen!). Ich hoffe, sie gefällt trotzdem irgendwem ;)

 
"Avril?!", Tuschestifte auf A4-Zeichenpapier

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Soo... Also, ich hoffe, ich werde es im Urlaub fertigbringen, endlich die lang angekündigte Autorin zu zeichnen. Ich habe mir überlegt, dass ich die Zeichnung wahrscheinlich nicht unbedingt werde behalten wollen, deswegen würde ich vorschlagen, eine Art Auslosung durchzuführen, um sie dann quasi loszuwerden. Das liegt nur daran, weil ich nicht sonderlich viel von der betreffenden Person halte :D
Wenn ihr interessiert seid, würde ich euch bitten, einfach irgendetwas unter diesen Post zu kommentieren, damit ich mal einen Überblick bekomme.
Vielleicht verschenke ich sie sonst einfach an irgendwen von meinen Freundinnen, die sind nämlich alle begeisterte Fans von ihr :D

Alles Liebe, 
Miriam

Sonntag, 21. Juli 2013

Wild - Lena Klassen

Rezension zu "Wild" von Lena Klassen

Taschenbuch: 384 Seiten
Verlag: Drachenmond-Verlag (11. März 2013)
ISBN-13: 978-3931989798

Inhalt

Ich ging wie auf einer Brücke über den dunklen Wolken, in denen ich so lange gelebt hatte. Und ich wusste, dass ich auf keinen dieser sieben Tage verzichten wollte, ganz gleich, was es mich und die anderen kostete. (S. 61)
Pi lebt in Neustadt, wo alle dem Ideal des "Neuen Menschen" entsprechen sollen, der keine "wilden Gefühle" wie Aggressionen, Trauer oder Leidenschaft kennt, sondern rundum glücklich ist. Dafür sorgen spezielle Injektionen, die wöchentlich verabreicht werden.
Pi jedoch war nie so glücklich wie die anderen, nicht zuletzt, weil ihr bester Freund Lucky vom Partnerprogramm einem anderen Mädchen zugeteilt wurde - Pis bester Freundin.
Dann geschieht etwas Unerwartetes: die Glücksgabe versagt bei einigen Jugendlichen, auch bei Pi. Und plötzlich steht sie vor der Frage, ob das Leben draußen in der Wildnis, wo Krankheit und Armut herrschen, eine Alternative wäre.

Meine Meinung

 

Nachdem mir die Rinland-Trilogie von Lena Klassen so wahnsinnig gut gefallen hatte, wollte ich mir auch das neueste Buch der Autorin, die Dystopie "Wild" nicht entgehen lassen.
Nach dem Lesen kann ich sagen, dass das Buch anders war, als ich erwartet hatte, mich aber dennoch überzeugt hat.

Schon die Aufmachung hat mir sehr gefallen. Das Model auf dem Cover sieht genauso aus, wie Pi im Buch beschrieben wird, und die Schrift des Titels sowie die verschiedenen Grüntöne sind echt schön. 
Auch im Inneren macht "Wild" etwas her; allein schon die Blätter, die jeden neuen Kapitelbeginn schmücken, sind wunderhübsch.

Zu Beginn wirkte die Geschichte auf mich ein wenig schleppend, was wohl nicht zuletzt daran lag, dass die Protagonistin unter dem Einfluss der Glücksinjektionen stand.
Nur sehr langsam und Stück für Stück kam ans Licht, was in Neustadt alles im Argen war.
Dann jedoch kam schlagartig Spannung auf und blieb bis zum Ende erhalten.

Während ich im ersten Drittel des Buches noch zu wissen glaubte, worauf alles hinauslaufen würde, wurde ich im weiteren Verlauf von einigen unerwarteten Wendungen überrascht.

Pi, die als Ich-Erzählerin auftritt, ist eine interessante Hauptfigur und auch wenn ihr Verhalten für mich nicht immer nachvollziehbar war, gelingt es der Autorin, die Leser in die Gefühlswelt der 17-jährigen Protagonistin hineinzuziehen.

Das Ende war ein bisschen wie ein Schlag in die Magengrube. Man bleibt schockiert, nachdenklich und wehmütig zurück und fragt sich, was die Zukunft bringen wird.
Ich habe bisher nichts von einer geplanten Fortsetzung gehört, aber lohnen würde es sich definitiv, da man darüber im Ungewissen gelassen wird, ob die Dinge bleiben werden, wie sie sind, oder die Chance besteht, dass sich Neustadt und damit auch die Verhältnisse in der Wildnis ändern.

Fazit

 

Obwohl ich anfangs Schwierigkeiten hatte, mich vollkommen auf die Welt des Buches einzulassen, bin ich mit steigender Seitenzahl immer mehr in die Geschichte hineingezogen worden. 
Ich habe schon viele verschiedene Dystopien gelesen und irgendwann bekommt man ein Gefühl dafür, wie der absolut typische Klischee-Aufbau aussieht. Bei "Wild" habe ich zuerst geglaubt, es würde ähnlich sein, doch die Geschichte hat sich als spannend und unvorhersehbar entpuppt. 
Es bleibt nicht viel Steigerungsbedarf und so vergebe ich viereinhalb Sterne und empfehle das Buch gerne weiter!

 

Ich bedanke mich für das Rezensionsexemplar ganz herzlich beim: 
 https://lh4.googleusercontent.com/-p8Yo_H5v1t4/Tr_wTnhLydE/AAAAAAAAABQ/J_M3IleeBS0/s250-c-k-no/ProfilePhotos

Mittwoch, 17. Juli 2013

Irgendwo weit weg...

"Irgendwo weit weg...", Kohle auf Zeichenpapier (A4)

Spontan nach einer zufällig gefundenen Vorlage :D Hat etwa 45 Minuten gedauert.

Amy Winehouse

Hallo liebe Leser :)

Tut mir leid, ich habe die Autorin leider immer noch nicht angefagen, ich hoffe, ihr könnt damit leben, dass es noch dauern wird. Ich blicke zuversichtlich auf die nahenden Sommerferien :D
Heute bekommt ihr erstmal das Geburtstagsgeschenk für meinen Vater zu sehen:

"Amy Winehouse", 30,5x22,8cm, Derwent Color Soft Farbstife auf rotem Daler Rowney Pastelpapier

Alles Liebe!
Miriam

Montag, 15. Juli 2013

Die Puppenshow

Hallo zusammen :)

Sowas macht man im Kunstunterricht in der Einführungsphase (10.Klasse) :D
Eigentlich wollte ich nur probieren, ob auf dem Blog auch GIF-Videos laufen. Und TADA - es funktioniert ;)
Ich persönlich bin ja nicht 100%-ig zufrieden mit dem Teil, aber es hat mir zu einer schönen Note in Kunst verholfen, auch wenn ich nicht weiß, wie ich mir das erklären soll...

Eine schöne Woche! Die Ferien nahen (jetzt endlich auch in NRW!)!!!
MiriaM

Neuzugänge

Neuzugänge 1.-15. Juli

Vier bzw. fünf Neuzugänge kamen in den letzten zwei Wochen mit der Post:
 

"Mystic City - das gefangene Herz" von Theo Lawrence habe ich für eine Leserunde bekommen und bin schon fertig. Leider war ich ein bisschen enttäuscht, weil die tolle Grundidee nicht wirklich überzeugend umgesetzt wurde. Meine Rezi gibt es HIER

"Silberlicht" von Laura Whitcomb habe ich mir im "Ich schenke dir ein Buch - Fantasy"-Thread auf LB ertauscht.

"Wild" von Lena Klassen habe ich als Rezensionsexemplar bekommen. Ich bin gerade dabei, es zu lesen, und bisher gefällt es mir ganz gut. Bisher auf jeden Fall eine lohnenswerte Dystopie.

"Töchter des Mondes - Cate" von Jessica Spotswood habe ich mir ertauscht. Es wurde mir empfohlen und ich mag das Cover sehr - daher hab ich die Chance genutzt, auch wenn es sich um ein Leseexemplar handelt. Im Herbst kommt ja bereits Band 2 raus.

Es zählt nicht ganz zu den anderen, aber war eine so schöne Überraschung, dass ich es unbedingt erwähnen möchte... Und zwar gab es den "Meerestosen"-Kreativwettbewerb von Coppenrath, bei dem allen Verlierern ein Trostpreis zugeschickt wurde. Ich war sehr gespannt, was es wohl sein könnte, und habe mich sehr darüber gefreut:


Auch wenn mein SuB es mir übel nimmt, kann ich jetzt schon versprechen, dass es auch am 31. wieder Neues zu zeigen gibt, denn das ein oder andere Buch ist bereits unterwegs :D

Bis dahin ist ja auch noch ein wenig Zeit zum Lesen. 

Kennt ihr schon einen meiner Neuzugänge? Und was lest ihr zurzeit? 
 

Freitag, 12. Juli 2013

Bevor ich sterbe - Jenny Downham

Rezension zu "Bevor ich sterbe" von Jenny Downham


Taschenbuch: 320 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (9. November 2009)
ISBN-13: 978-3442471065
Originaltitel: Before I Die

Inhalt 

Ich verstecke mich wieder unter meinem Hut, nur ganz kurz, weil mir das Atmen fehlen wird. Und das Reden. Und Fenster. Kuchen wird mir fehlen. Und Fische. Ich mag ihre kleinen Mäuler, wenn die so auf- und zu- und wieder aufgehen. 
Und wo ich hingehe, kann man gar nichts mitnehmen. (S. 11 f.)
Tessa ist sechzehn Jahre alt und schon vor Jahren wurde bei ihr Leukämie diagnostiziert. Die Krankheit schreitet immer weiter voran und es gibt keine Hoffnung mehr - Tessa wird sterben. Doch bevor es soweit ist, will sie leben. So füllt sie die ihr verbleibende Zeit mit Hilfe einer Liste mit all den Dingen, die sie noch unternehmen will. Gemeinsam mit ihrer Freundin Zoey beginnt sie sie Stück für Stück in die Tat umzusetzen. Und dann tritt plötzlich Adam in ihr Leben, der Nachbarsjunge. Tessa mag ihn auf Anhieb. Doch kann man überhaupt noch beginnen zu lieben, wenn das eigene Leben dem Ende zugeht?
 

Meine Meinung 


Dieses Buch zu beurteilen, fällt mir ehrlich gesagt nicht ganz leicht. Aber ich werde es natürlich trotzdem versuchen ;-)

Bei "Bevor ich sterbe" handelt es sich ja um einen recht bekannten Titel und ich hatte auch schon viel Positives davon gehört, sodass ich dann doch irgendwann neugierig genug war, um es lesen zu wollen.

Im Endeffekt hat es mir persönlich leider nicht so gut gefallen.
Es fiel mir sehr schwer, mich mit Tessa zu identifizieren, weil sie in meinen Augen irgendwie ein sehr schwieriger Charakter ist - störrisch, ängstlich, aufmerksamkeitsbedürftig, trotzig, ein bisschen verrückt, wütend, kratzbürstig, in vielen Dingen, wie mir schien, leider recht oberflächlich.
Sie ist definitv eine gut durchdachte Figur, aber ich konnte mich einfach nicht mir ihr anfreunden. 
Es wäre anmaßend zu behaupten, dass ich mich in ihre Lage hineinfühlen kann, und deswegen möchte ich auch nicht weiter an ihr herumkritisieren, aber dennoch muss ich festhalten, dass ich kein Verständnis für sie aufbringen konnte. Wahrscheinlich liegt es daran, dass sie eine ganz andere Art hat als ich in ihrem Alter.
Meine Liste hätte auf jeden Fall ganz anders ausgesehen. Dass sie ihre letzten Tage ausgerechnet mit Drogen, Straftaten und ähnlichem füllen möchte, konnte ich so gar nicht nachvollziehen. Ich an ihrer Stelle hätte mir Erlebnisse ausgesucht, die tiefer gehen.

Obwohl meine Schwierigkeiten mit der Protagonistin mein Lesevergnügen getrübt haben, ist das Buch sicher nicht schlecht.
Es ist eine Kunst für sich, über das Sterben zu schreiben, und die beherrscht Jenny Downham offensichtlich. Wenn ich darüber las, dass Tessa all die kleinen alltäglichen Dinge aufzählte, die sie nicht mehr haben würde, oder wie ihr Leben auf eine stetig sinkende Anzahl von Tagen reduziert wurde, ist mir das nah gegangen.
Auch die Fachkenntnisse über Tessas Krankheitsverlauf und die Behandlung, die zwangsläufig in die Geschichte einfließen mussten, wirkten nicht so, als wolle die Autorin einen damit belehren, sondern fügten sich hervorragend in den Verlauf ein.

Adam ist meiner Meinung nach als Charakter ein wenig zu blass geblieben und die Gefühle, die sich zwischen ihm und Tessa entwickelten, hätten besser vermittelt werden können.
 

Fazit 


Eine gekonnt geschriebene Geschichte über das Sterben und gleichzeitig über die Suche nach sich selbst und dem Leben. Ich hätte mir das Ganze jedoch ein bisschen tiefsinniger gewünscht und habe mich mit den Charakteren leider sehr schwer getan.

Ich habe von der Autorin noch "Ich gegen dich" ungelesen im Regal und bin gespannt, ob das mir mehr zusagen wird. 


Mittwoch, 10. Juli 2013

Mystic City - Theo Lawrence

Rezension zu "Mystic City - Das gefangene Herz" 

von Theo Lawrence

Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
Verlag: Ravensburger Buchverlag; 1. Auflage (1. Mai 2013)
ISBN-13: 978-3473400997
Band 1

Inhalt


Aria Rose wird als Star gefeiert. Ihre heimliche Liebe zum Sohn der feindlichen Fosters ist ans Licht gekommen und durch ihre Heirat soll die Fehde zwischen den beiden führenden Familien der Stadt endlich beigelegt werden. Dann werden sie alle gemeinsam gegen die rebellischen Mystiker vorgehen und verhindern, dass diese an Macht gewinnen.
Nur einen Haken hat die Sache: Aria kann sich an nichts erinnern. Nicht einmal an ihre Gefühle für Thomas. Und außerdem muss sie feststellen, dass bei weitem nicht alle Mystiker gefährlich sind...

Meine Meinung


Bei "Mystic City" war der erste Eindruck ausschlaggebend dafür, dass ich das Buch unbedingt lesen wollte. Eine Dystopie mit fantastischen Elementen und dazu noch Romantik - da hing ich gleich an der Angel.
Das wunderschöne Cover verstärkte meine Neugier nur noch mehr.

Ich muss gestehen, dass ich möglicherweise mit zu hohen Erwartungen an die Geschichte herangegangen bin, sodass ich im Endeffekt ein wenig enttäuscht wurde.

Die Ideen des Autors, auch was die Hintergründe und Schauplätze seines Buches betrifft, fand ich größtenteils wirklich grandios. In diesen Einfällen steckt unheimlich viel Potenzial.
Mein Problem war, wie so oft, die Umsetzung.

Es fängt damit an, dass sämtliche Charaktere entweder zu flach oder unsympathisch oder im schlimmsten Fall sogar beides sind; jedenfalls habe ich es so empfunden.
Besonders mit Aria als Protagonistin konnte ich mich überhaupt nicht anfreunden. Sie zeigt sich häufig unglaublich einfältig und naiv und die Einblicke in ihre Gefühlswelt erschienen mir nicht glaubhaft.

Die Liebesgeschichte beschränkt sich leider hauptsächlich darauf, dass die beiden Betroffenen sich ständig küssen müssen und die dümmsten Fehler begehen, um einander zu sehen.

Zunehmend störten mich auch kleine Logikfehler, die immer wieder auftauchten, sodass ich das Gefühl hatte, dass der Autor keine Lösung für eigentlich unvermeidliche Komplikationen wusste. Die Charaktere handeln an vielen Stellen absolut unverständlich.

Einen riesengroßen Minuspunkt bringt die Vorhersehbarkeit ein. Viele Wendungen können vom Leser lange im Voraus erahnt werden und die wenigen Überraschungen werden zu schnell abgehandelt und nicht genügend ausgeschöpft.
Ärgerlich ist auch der Mega-Spoiler im Klappentext. Warum der sein musste, kann ich wirklich nicht verstehen.

Der Schreibstil ist insgesamt angenehm zu lesen, die ein oder andere Formulierung vielleicht ein bisschen unbedarft, aber darüber kann man hinwegsehen.

Fazit


Ich bin zwiegespalten, was meinen Gesamteindruck angeht, denn obwohl die negativen Aspekte so zahlreich scheinen, habe ich das Buch gern gelesen und würde der Fortsetzung der guten Idee willen auf jeden Fall eine Chance geben.
So gerne ich sie vergeben würde - für vier Sterne reicht es nicht ganz. Für Teil 2 ist defintiv noch Steigerungsbedarf drin.



Dienstag, 9. Juli 2013

Der Thron des Riesenkaisers - Lena Klassen

Rezension zu "Der Thron des Riesenkaisers" 

von Lena Klassen

Broschiert: 637 Seiten
Verlag: Neufeld Verlag; Auflage: 1 (19. Juni 2009)
ISBN-13: 978-3937896823
Band 3

Inhalt

"Das war's schon. Danke." Doch an der Tür drehte sie sich noch einmal um. "Wie kann der Segen auf etwas liegen, das auf Lüge, Täuschung und Betrug beruht? Auf Hass und Gewalt und immerwährendem Kummer?"
"Der Segen ist unberechenbar", erwiderte der Abt, "und nicht den Guten vorbehalten." (S. 239)
Der neue Kaiser hat sein Wort nicht gehalten und das Volk leidet über der willkürlichen Herrschaft. Da macht Sorayn, der Gesegnete, sich auf, um ihn zur Rechenschaft zu ziehen. Womit er dabei nicht rechnet - der Gegner hat seine Schwachstelle gefunden.
Doch bald schon stellt sich die Frage, ob der Kampf um den Thron überhaupt noch von Bedeutung ist, denn es tauchen alte Botschaften aus Rinland auf. Botschaften, die den Untergang des Königreichs vorhersagen...

Meine Meinung

 

Im Laufe meiner Karriere als Vielleserin habe ich gelernt, Trilogien mit Vorsicht zu genießen. 
Wenn die Geschichte gut ist und man die Charaktere mag, hat es sein Gutes, wenn man sich nach dem Lesen des ersten Teils sicher sein kann, dass es noch weitergeht. Allzu häufig aber geschieht es, dass durch die Verteilung des Plots auf drei Bände unnötige Längen entstehen, die Figuren sich zum Negativen entwickeln, Ideen völlig ausgeschlachtet werden oder ein Teil als schwächster hervorsticht. 

Wozu meine Vorrede? Ganz einfach: um deutlich zu machen, wie einzigartig wunderbar die "Sehnsucht nach Rinland"-Trilogie ist :)
Ich habe den ersten Teil gelesen, mich in die Welt der Trilogie eingefunden und die Charaktere kennengelernt. Auch wenn ich zu Beginn überhaupt nicht wusste, was mich erwartet, konnte mich "Die weiße Möwe" sehr bald in ihren Bann ziehen.
Dann folgte wenig später Teil 2: "Der Erbe des Riesen". Der wunderschöne Schreibstil wurde auch hier durchgehend beibehalten, die altbekannten Charaktere waren wieder dabei und es kamen einige neue dazu. Band 2 stand Band 1 in nichts nach.
Nun also Band 3 - und ich bin aufs Neue restlos begeistert. 

"Der Thron des Riesenkaisers" ist unbeschreiblich. Das Wort würde auch auf die anderen beiden Teile zutreffen, aber ich muss sagen, dass mir der Abschluss der Trilogie noch einmal ganz besonders gut gefallen hat. 
Was noch an Fragen, Rätseln und Ahnungen offen war, wird zuende geführt. 
Unerwartete Überraschungen halten den Leser auf Trab; die Charaktere wirken nach so vielen Seiten unendlich vertraut und man brennt darauf, ihren weiteren Weg mitverfolgen zu können. 
Biblische Motive spielen weiterhin eine Rolle, fügen sich perfekt ins Gesamtbild ein, ohne sich jedoch nichtchristlichen Lesern aufzudrängen.
Das Ende ist rundum gelungen, absolut rund und stimmig und sehr verheißungsvoll. 

Fazit

 

"Der Thron des Riesenkaisers" ist genau wie seine beiden Vorgänger ein absolutes Meisterwerk von Buch!
Mit dieser Trilogie hat die Autorin mich nicht nur bestens unterhalten, sondern mein Herz erreicht und das funktioniert nun mal leider bei weitem nicht bei jedem Buch.
Ich hatte ein unvergessliches Leseerlebnis und könnte nicht sagen, welcher der drei Bände für mich der beste war. Eins ist klar: diese Bücher geb ich niemals wieder her!
Lesen, lesen, lesen!!!
 



Ich bedanke mich herzlich beim Neufeld Verlag!

Samstag, 6. Juli 2013

The Saturdays

Hallo :)

Ich bin's nochmal :D
Zum bestandenen Abitur musste Evi gleich wieder beschenkt werden. Auf der folgenden Zeichnung sind von links nach rechts die Sängerinnen Frankie Sandford, Vanessa White, Rochelle Wiseman, Una Healy und  Mollie King zu sehen - auch bekannt unter dem Namen The Saturdays. Soweit ich weiß, haben die fünf den Durchbruch erst dieses Jahr auch in Deutschland geschafft, aber Evi und ich kennen sie schon länger ;)
Eigentlich möchte ich gar nicht mehr viel dazu sagen. Die menschliche Anatomie macht mir noch ziemlich zu schaffen, wie man deutlich sehen kann, aber ich habe mir vorgenommen, in Zukunft daran zu arbeiten. Ansonsten: Viel Spaß beim Anschauen!

"The Saturdays", 70x50cm, Bleistift auf Fotokarton

Alles Liebe!
Miriam

Leona Lewis

Hallo liebe Leser :)

Heute kommt leider noch nicht die Zeichnung von der angekündigten Autorin (die ist doch noch ein Stück nach hinten angerückt, weil zwei Geburtstagsfeste anstehen), sondern eine Tuschezeichnung von der Sängerin Leona Lewis, die ich Evelyn wegen ihres gebrochenen Arms geschenkt habe. Das ist jetzt schon ein Weilchen her, aber ich dachte, vielleicht möchte jemand von euch die Zeichnung noch gern sehen ;)

Habt ein schönes Wochenende :) Wir vergnügen uns heute Abend noch auf einem Ball...

"Leona Lewis", 21x29,7cm, Tusche auf Zeichenpapier

Alles Liebe,
Miriam

Freitag, 5. Juli 2013

Ich fürchte mich nicht - Tahereh Mafi

Rezension zu "Ich fürchte mich nicht" 

von Tahereh Mafi

Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (23. Juli 2012)
ISBN-13: 978-3442313013
Originaltitel: Shatter me
Band 1

Inhalt

Manchmal denke ich, die Einsamkeit in mir wird durch meine Haut brechen, und manchmal weiß ich nicht, ob ich die Hysterie durch Weinen, Schreien oder Lachen bezwingen kann. Manchmal sehne ich mich so verzweifelt danach, berührt zu werden, zu fühlen, dass ich meine, in einem Paralleluniversum, wo mich niemand je finden wird, von einer Klippe zu stürzen. Das ist durchaus denkbar. Ich schreie seit Jahren, ohne gehört zu werden. (S. 17)
Juliette hat eine Gabe, die einem Fluch gleichkommt. Ihre Berührungen sind tödlich. Ihr Leben lang ist sie ausgestoßen und weggesperrt worden, war in den Augen ihrer Mitmenschen ein Monster.
Dann schickt man ihr plötzlich einen neuen Zellengenossen und von da an ändert sich alles. Nicht nur, dass er in ihrem Leben schon in der Vergangenheit eine besondere Rolle gespielt hat, plötzlich rückt Juliette auch in den Mittelpunkt kriegerischer Interessen.
Wie soll sie sich ihre Menschlichkeit bewahren, wenn die Umstände sie dazu zwingen wollen, sich gegen die Menschen zu richten?


 © Random House

Meine Meinung


Nachdem dieses Buch eine halbe Ewigkeit auf meiner Wunschliste und eine zweite halbe Ewigkeit in meinem Regal stand, bin ich endlich dazu gekommen, es zu lesen. Und, was soll ich sagen? Ich bereue es, ihm nicht früher Zeit eingeräumt zu haben!

Das allerstärkste Erkennungsmerkmal von "Ich fürchte mich nicht" ist zweifellos der außergewöhnliche Schreibstil. Er ist sehr bildhaft, wortgewaltig, tiefgängig und geradezu poetisch. Er vermittelt Juliettes Verfassung zu jedem Zeitpunkt der Geschichte so glaubhaft und eindringlich, dass der Leser sich seinem Sog kaum entziehen kann.

Auch die Handlung hat es in sich. Die Grundidee mit Juliettes Andersartigkeit ist spannend umgesetzt, die dystopischen Hintergründe passend und originell, die Liebesgeschichte mitreißend, die Charaktere vielschichtig.
Der Plot besteht aus einem einzigen, zielgerichteten Handlungsstrang, ohne dadurch langweilig oder gar vorhersehbar zu werden.

Das Ende ist verhältnismäßig offen. Es ist ein bisschen so, als ob es einfach an einer beliebigen Stelle abbricht. Da es sich nicht um einen Spannungsmoment handelt, wird man zwar nicht mit einem Cliffhanger zurückgelassen, will aber dennoch wissen, wie es weitergehen wird.

Fazit  


"Ich fürchte mich nicht" hat einfach alles, was ich mir von einem guten Buch wünsche, und ist in faszinierend einzigartiger Weise geschrieben. Ich bin begeistert!
Wer Dystopien mag, sollte sich dieses Prachtstück nicht entgehen lassen!

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